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Bundesumweltamt würde gern fest verbaute Akkus in Smartphones und Tablets verbieten

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Akku-ladenEs ist schon immer eine Streitfrage und besonders in diesem Jahr wieder stark aufgekeimt, denn vermehrt setzten Hersteller in diesem Jahr bei neuen Smartphones auf einen fest verbauten Akku. Das spart in der Produktion Ressourcen und eventuell Geld, bringt aber den Nachteil für Nutzer mit, dass das schwächste Glied im Smartphone nicht mehr einfach ausgetauscht werden kann. Das stört aber offenbar nicht nur viele Nutzer, sondern auch den Präsidenten des deutschen Bundesumweltamtes, der gern derartige Geräte oder zumindest diese Bauart verbieten lassen würde. Das fordert er für Smartphones und auch für Tablets, wobei gerade bei Tablets sowieso der Akku quasi immer fest verbaut ist.

Ein typischer Smartphone-Akku soll ca. 500 Ladezyklen unbeschädigt überstehen, das wäre eine Lebenszeit von knapp mehr als einem Jahr, wenn man je nach Nutzungsverhalten das Smartphone täglich mindestens einmal aufladen muss, was ja nach wie vor keine Seltenheit ist. Einen fest verbauten Akku bei einem Defekt oder schlechter Leistung zu tauschen ist vor allem teuer und lohnt sich je nach Alter des Gerätes nicht mehr, womit die Industrie also unter anderem auch den Kauf neuer Geräte erzwingen möchte.

Präsident Flasbarth möchte für mehr Umweltschutz daher verbieten lassen, dass die Industrie weiterhin Geräte mit fest verbauten Akkus herstellt bzw. verkauft.

Die Idee oder der Vorschlag von Flasbarth ist definitiv nachvollziehbar, viele Nutzer würden sich sicher über tauschbare Akkus freuen, doch es ist wohl davon auszugehen, dass die Aussagen von Flasbarth wieder in Rauch aufgehen werden. Denn sein Vorhaben stellt sich gegen die Interessen der Wirtschaft und Industrie, gegen die bekannterweise keiner eine wirkliche Chance hat.

Mir persönlich ist es relativ egal, ob der Akku tauschbar ist oder nicht, wie schaut das bei euch aus? (quelle, via)

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