Google wird in Chrome einige Bestandteile derart umkrempeln, dass einige Ad-Blocker-Erweiterungen in Zukunft vermutlich nicht mehr funktionieren können. Man bangt auch bei Adblock Plus darum, zukünftig im Google-Browser die eigenen Funktionen nicht mehr uneingeschränkt anbieten zu können. Obwohl Google mit Adblock Plus zusammenarbeitet, um Adsense als akzeptable Werbung durchzuwinken, wird das Programm von Eyeo nach eigenen Aussagen nicht von Google bevorzugt.

„Die geplanten Änderungen betreffen uns genau wie alle anderen Werbeblocker“, sagt Dornheim. „Dass es hier irgendeine Bevorzugung gebe, ist schlichtweg falsch.“ Gemeinsam mit Malwarebytes AdGaurd, Ghostery, aber auch aktiven Filterlist-Autoren habe Eyeo bereits im Februar in einem Dokument Bedenken an Googles-Entscheidung geäußert und Lösungsansätze illustriert. (via Golem)

Derzeit steht noch offen, ob für Werbeblocker der Worst Case eintrifft oder nicht. Eyeo arbeite mit dem Google-Team eng zusammen, um eine für beide Seiten attraktive Lösung zu erarbeiten, doch man bereitet sich auch auf den Worst Case vor. Bislang scheint jedenfalls nichts in Stein gemeißelt zu sein, doch die Entscheidungen des marktführenden Browsers werden auch mit Unsicherheit erwartet.

Google Chrome: Kontroverse um Verhinderung von Ad-Blockern

Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.

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