Google wird Chrome in den kommenden Monaten besser vor äußeren Einflüssen schützen, Anwendungen fremder Anbieter werden sich nicht mehr in den Browser nisten dürfen. Denn Google musste feststellen, dass Anwendungen von außen auch leider immer wieder dafür sorgen, dass der Browser dies mit Abstürzen quittiert. Nutzer mit Software, die sich auch in Chrome einnistet, haben mit einer 15 Prozent höheren Quote an Abstürzen des Browsers leben zu müssen. Damit ist im kommenden Jahr dann endlich Schluss, teilt das Team rundum Chromium mit einem Zeitplan mit.

Will sich eine Fremd-App in Chrome integrieren, bleibt noch die Möglichkeit eine Erweiterung anzubieten. Nötig wird das ab dem kommenden Sommer. Ab Juli 2018 wird Google verhindern, dass sich Fremd-Apps von außen in die Chrome-Prozesse einmischen können. Sollte Chrome dadurch aber nicht mehr richtig funktionieren, soll es Ausnahmen geben können. Etwas früher, ab April, wird Chrome 66 bereits Warnungen an den Nutzer ausgeben. Ab 2019 wird es allerdings den kompletten Block geben.

Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.

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