Chrome: „CSS Regions“ kommt doch nicht, Performance soll im Vordergrund stehen

Alle können sich wohl noch sehr gut an Adobe Flash erinnern. Der Web-Standard sorgte zwar für eine umfangreiche Umsetzung von Animation und anderen ähnlichen Späßen, war allerdings nicht besonders performant und brachte zudem Unmengen an Daten mit.

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Das ist vor allem mobil sehr unpraktisch, doch die mobile Sparte wächst und wächst, weshalb sich auch Google auf dieses Thema im neuen Jahr mehr fokussieren will. Aus diesem Grund hat man nun bei einer neuen Web-Technologie, die in einigen Teilen als Nachfolger für Flash gesehen wird, einen Rückzieher gemacht. Adobe CSS Regions erlaubt beispielsweise die Gestaltung von Schriften wie in Zeitungen und Magazinen. Ein Text kann etwa passend um ein Objekt in einem Foto herum ausgegeben werden, wie im Beispiel zu sehen.

Der Einsatz von CSS Regions würde zwar noch hübschere Layouts für das Web mitbringen, doch Google will sich im neuen Jahr lieber auf Geschwindigkeit und nicht auf neue Funktionen konzentrieren. So sollte CSS Regions von Adobe in die neue Blink-Engine von Chrome integriert werden, doch Google hat sich jetzt wieder umentschieden, wie Entwickler Eric Seidel erläutert:

I believe Blink’s focus this year must be on mobile and specifically mobile performance…I have come to understand that Regions both does not play well with existing performance optimizations [and] impedes ongoing simplification and optimization work to our core rendering code…

Neue Layout-Möglichkeiten im Web sind zwar ganz toll, doch die Performance für die Entwicklung in den Vordergrund zu stellen halten wir für eher wichtig.

Befürworter von CSS Regions sehen das natürlich nicht so, Google könnte auch mit der Integration von CSS Regions die Ziele für die Performance erreichen.

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(via 9to5Google, Cnet)