Aufgrund der jüngsten Beliebtheit arbeitet Google verstärkt daran, das eigene Chrome OS für Chromebooks in vielen Bereichen weiter zu optimieren. Diesmal geht es um die Android-Apps.

Chrome OS ist schon ein ziemlich schnelles Betriebssystem und arbeitet auch auf Geräten mit weniger Leistung recht flott. Aber es sind noch nicht alle Bestandteile optimal ausgereizt, wie etwa die Phase nach dem Login nach einem Neustart. Hier brauchen Chromebooks erst mal ne Minute, um sich „zu sammeln“. Wie wir morgens auf der Bettkante, wenn der Wecker gerade geklingelt hat.

Jedenfalls arbeitet Google gerade an diesem Thema, wie man bei AboutChromebooks herausgefunden hat. Hintergrund der aktuellen Verzögerungen ist der Start der Android-VM, selbst wenn ihr gar keine Android-App direkt gestartet habt. Dafür braucht das Chromebook aber erst mal ne ganze Ecke an Leistung, was den gesamten Startprozess verzögert.

Virtuelle Maschine für Android-Apps soll anders begrenzt werden

Eine heute schon entdeckte Veränderung soll mit einem zukünftigen Chrome OS-Update ausgespielt werden. Sie sorgt dann dafür, dass für die virtuelle Maschine für Android-Apps beim Start deutlich weniger der verfügbaren Prozessorleistung angeboten werden.

Das gilt immer für den Fall, wenn die Android-VM im Hintergrund startet. Mehr Leistung ist sofort verfügbar, solltet ihr etwa direkt eine Android-App starten. Mit welchem Chrome OS die Optimierung ausgerollt wird, ist noch nicht bekannt.

Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.

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