Google führt mit der neusten Chrome-Version eine deutlich sichtbare Neuerung ein, viele Webseiten werden ab sofort in der Adressleiste als „Nicht sicher“ markiert. Warum geschieht das? Google will Betreiber von Webseiten zur Umsetzung von HTTPS zwingen oder besser gesagt dafür einen Anstoß geben. Nach einer langen Übergangsphase fällt nun der Hammer. Wird eine Webseite noch über HTTP und nicht HTTPS ausgeliefert, die Datenübertragung ist daher unverschlüsselt, sieht der Google-Browser das grundlegend als unsicher an.

Deutliches „Nicht sicher“ war bislang nur im Inkognito sichtbar.

HTTP ist „Nicht sicher“

Wer bis heute HTTPS nicht umgesetzt hat, muss die letzten Jahre im Winterschlaf gelegen haben. Zwar ist eine HTTP-Webseite deshalb nicht zwangsläufig wirklich unsicher oder gar gefährlich, doch inbesondere Formulare und Eingabemasken sind auf HTTP-Webseiten zu meiden. Ein Online-Shop ohne HTTPS, der vertrauenswürdige Daten von den Nutzern fordert, scheint nicht sonderlich viel von Sicherheit zu halten.

Umgesetzt wird die Neuerung nun mit der finalen Version 68 von Google Chrome. Wie angekündigt kommt das Update jetzt noch im Juli 2018. Höchstwahrscheinlich wird das Update ab dieser Woche verteilt, euer Browser sollte sich im Hintergrund automatisch aktualisieren und einen Neustart fordern. [via]

Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.

Hinterlassen Sie bitte einen Kommentar

Beachtet die üblichen Regeln für Kommentarspalten und seid nett zueinander. Wir speichern keine IP-Adressen der kommentierenden Nutzer. Hier entlang zur Telegram-Gruppe von Smartdroid.de

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.