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Chromebooks floppen, bisher weniger als 10.000 Stück verkauft

Samsung Series 5 Chromebook

Als Google das erste Mal ihr Chrome OS der Weltöffentlichkeit zeigte war ich ziemlich angetan und konnte den Marktstart kaum erwarten. Dieses Jahr war es dann im Juni soweit und ich konnte mir kurz darauf ebenfalls ein Gerät besorgen. Ein Samsung Series 5 Chromebook mit matten Display, genialer Tastatur, Akkulaufzeit von ca. 9 Suntden und Dual-Core-Prozessor.

Ein geniales Gerät auf den ersten Blick, auf den zweiten auch aber irgendwann machten sich zu viele Schwächen breit. Neben dem recht hohen Preis, trotz kostenlosen Betriebssystem, ist genau dieses noch das Problem. Denn Chrome OS läuft nur hakelig, oftmals hat man das Gefühl, dass die innere Hardware zu schwach wäre aber das stimmt nicht. Denn ich habe jetzt hier ebenso ein Netbook mit Windows 8, auch hier stecken 2GB RAM Arbeitsspeicher drin und ein Intel N570 Prozessor, doch dieses Teil rennt viel besser.

[aartikel]B0054Q9QT6:right[/aartikel]Chrome OS war und ist nach wie vor nicht ausgereift, dafür sind die Geräte eben zu teuer und das obwohl sie ein vollwertiges Paket anbieten. In Deutschland gibt es nur das Gerät von Samsung, in den USA gibt es zudem ein etwas kleineres Modell von Acer, beide Unternehmen bringen aber kaum Geräte an Frau und Mann. Acer hat wohl bis jetzt weniger als 5.000 Stück verkauft, Samsung konnte laut Industrie-Insidern noch weniger Geräte absetzen.

Der jetzige Erfolg ist also ziemlich übersichtlich und auch wenn Google bereits mit neuen Partnern in Gesprächen ist, so sollen die nächsten Geräte im Preis steigen, da stärkere und damit teurere Hardware zum Einsatz kommen soll. Ein weiterer Grund für schlechte Verkäufe ist die Tatsache, dass man dem Massenmarkt nur schwierig klar machen kann, dass Chrome OS quasi immer Zugriff auf das Internet benötigt und es mehr oder weniger nur ein Browser ist. (via/via)