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Corona-Krise: Datenvolumen-Grenzen bei Vodafone bleiben

Denny Fischer

Veröffentlicht

in News

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Gilles Lambert (Unsplash)

Erste Mobilfunkanbieter reagieren auf die leise Forderung, in der Corona-Krise ihre Tarife für Kunden temporär aufzulockern. Das stößt auf taube Ohren.

Am vergangenen Wochenende ging die tolle Nachricht um, dass ein erster Netzbetreiber in den USA für die Corona-Krise zu drastisch positiven Mitteln greift. Weil die Verfügbarkeit des (mobilen) Internets nun für viele Leute immens wichtiger wird, hat T-Mobile das begrenzte Datenvolumen in einigen Tarifen für 60 Tage ausgesetzt. Auch andere Tarife sind für einen begrenzten Zeitraum mit weniger Einschränkungen versehen. In Deutschland stößt dieser Vorschlag leider offensichtlich doch auf sehr wenig Gegenliebe, wie ein schon fast trotziger Tweet von Vodafone am Montagmittag beweist.

Aufhebung von Datenvolumen-Begrenzungen während Corona-Krise: Vodafone reagiert unerfreulich

Man reagierte auf einen Tweet von Roland Quandt immerhin nach drei Tagen. Der Kollege erwähnte ebenfalls die Mitteilung amerikanischer Provider, den Kunden das Leben etwas komfortabler zu gestalten. Jedenfalls ist man bei Vodafone dieser Idee gegenüber absolut verschlossen. Man verweist auf die verfügbaren Unlimited-Tarife, statt den eigenen Mobilfunkkunden entgegenzukommen. Mag sich die Krise auch noch so sehr ausweiten, Vodafone hält am eingeschränkten Datenvolumen fest. Von Telekom und Telefonica hörte man zuletzt leider auch nichts.

Vodafone gab in einer weiteren Mitteilung nur bekannt, dass man gerade im Hintergrund an einer Stabilisierung der eigenen Netze und Strukturen arbeite. Scheint so, als könne man ohnehin nicht noch mehr Unlimited-Kunden bewältigen, ohne dafür erst Anpassungen vorzunehmen.

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