Cupra macht es wirklich: Der neue Born bekommt eine billigere Batterie

Cupra Born Hero

Es hat sich bereits durch die neuen 4-Meter-Elektroautos angedeutet, auch bei größeren Modellen werden die VW-Marken auf eine billigere Batterie wechseln und dem chinesischen Vorbild folgen.

Cupra wird in diesem Jahr nicht nur mit einem gänzlich neuen Raval aufwarten, sondern auch einen neuen Born auf die Räder stellen. Der neue Born soll offensichtlich auch ein elektrisches Update erhalten, darüber hat jedenfalls einer der Cupra-Leute bei Auto Express gesprochen.

Das Facelift für den Born ist damit offiziell, es war in den letzten Monaten immer mal wieder darüber geredet worden. Der neue Cupra Born wird außerdem vorn und hinten überarbeitet, soll zum Beispiel ein frisches Scheinwerferdesign spendiert bekommen. Im Innenraum könnte es auch hier zu einer Reduzierung der Touchfelder und damit zum Tasten-Comeback kommen.

Cupra-Born

Batterie: Wechsel von NMC auf LFP wird dem Hersteller mehr Gewinn bringen

Der entscheidende Unterschied ist jedoch die Batterie, denn zumindest bei den günstigeren Ausführungen wird zukünftig die LFP-Technologie geben und nicht mehr die NMC-Technologie. LFP ist für die Hersteller günstiger, aber deshalb nicht ausschließlich von Nachteil. NMC hat eine etwas höhere Energiedichte und ist vor allem leistungsfähiger, LFP ist dafür langlebiger und weniger temperaturanfällig.

Cupra wird sicherlich wie beim Raval in den Modellen mit höherer Systemleistung weiterhin auf NMC setzen. Bei den günstigeren Ausstattungsvarianten wird LFP dem Hersteller eine bessere Profitabilität bieten können. Wir gehen davon aus, dass VW beim ID.3 Facelift einen ähnlichen Schritt gehen wird, in China bietet man den ID.3 sogar schon mit LFP.

Wir können natürlich noch nicht sagen, ob die Fahrzeugpreise von der günstigeren Batterie profitieren werden. Das wird man dann erst erfahren, wenn die neuen Generationen im Laufe des Jahres verfügbar sind. Aber ehrlicherweise fallen Preise bekanntermaßen eher selten.

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