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Android

Cyanogen: Funktionen des Cyanogen OS werden jetzt an Hersteller verkauft

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

Bei Cyanogen tut sich mal wieder einiges, ein neues Programm wurde ins Leben gerufen und soll modulare Betriebssysteme für Android-Hersteller ermöglichen. Wobei der Blogbeitrag des Unternehmens nicht ganz durchblicken lässt, wohin die Reise von Cyanogen in Zukunft gehen wird. Definitiv ist aber ein neues Progamm am Start, das man selbst ganz einfach „Cyanogen Modular OS Program“ nennt. Man bietet Cyanogen-Features für Android-Hersteller an.

Cyanogen war in den letzten Jahren aufgeteilt, da gab es von Beginn an die CyanogenMod als Open Source-Projekt und zuletzt das kommerzielle und professionelle Cyanogen OS. Letzteres wurde auf diversen Smartphones* ab Werk ausgeliefert, sicherlich ist das OnePlus One einer der bekanntesten Kandidaten gewesen. Für mehr als eine letztlich nur selten vertretene Firmware-Alternative reichte es allerdings nie.

Nun strukturiert man um, das Cyanogen OS muss bei Interesse eines Hersteller nicht mehr komplett auf den Geräten installiert werden, Cyanogen bietet stattdessen nun einzelne Bestandteile des Cyanogen OS zur Nutzung/Lizenzierung an. Will ein Hersteller beispielsweise nur das MOD-System übernehmen, kann er dieses jetzt dank des Cyanogen Modular OS-Programms auch in die eigene Firmware übernehmen.

Ob das nun zugleich das Ende des Cyanogen OS bedeutet, lässt sich vielleicht zwischen den Zeilen herauslesen, wird aber so konkret nicht gesagt. An der CyanogenMod wird sich wohl nichts ändern. Ich verstehe es so: Cyanogen will in Zukunft die coolen Funktionen liefern, während die Hersteller sich um die Android-Firmware, Updates, etc. für ihre Geräte kümmern.

Neuausrichtung war zu erwarten

Cyanogen hatte den Weg vom Custom-ROM in ein professionelles Unternehmen zwar geschafft, doch unterm Strich bleibt ein recht wenig erfolgreicher Werdegang übrig. Zuletzt musste man Teile des Staff entlassen, die Neuausrichtung war also durchaus absehbar. Der große Töne spuckende CEO Kirt McMaster wird in den Aufsichtsrat verschoben, zudem gibt es die gerade bereits erläuterten Veränderungen. Aus der Kugel im Kopf von Google wurde also nichts, jetzt backt man wieder kleinere Brötchen.

1 Kommentar

1 Kommentar

  1. h.k

    11. Oktober 2016 at 11:45

    „Staffs“

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