Selbst mit offiziellen Tools der Regierung, die euch helfen sollen, besseres Internet zu bekommen, hat sich die Internetversorgung kaum geändert. Seit gut einem Jahr gibt es jetzt ein offizielles Mess-Tool, welches dem Verbraucher helfen soll, das Festnetz-Internet auf seine Schwächen zu prüfen, um gegebenenfalls Minderungsansprüche geltend zu machen.

breitbandmessung.de wurde eingeführt, damit die Anbieter unter Druck geraten und nachbessern. Sie sind sicherlich nicht daran interessiert, dass Kunden weniger zahlen. Allerdings scheinen Kunden für den gesamten Prozess zu ungeduldig zu sein. Denn es braucht viele Messungen mit höherem Zeitaufwand, damit eine Zahlungsminderung wirksam durchgesetzt werden kann. 30 Tests an drei Tagen, das haben nur recht wenige Kunden durchgezogen.

Sehr viele Internetanschlüsse sind einfach zu schlecht

Außerdem war das Tool nur anfangs gefragt. Rund die Hälfte der abgeschlossenen Messungen (28.000) fanden in den ersten zweieinhalb Monaten statt. In den restlichen zehn Monaten wurde die andere Hälfte der Messungen durchgeführt. Was soll sich also ändern, wenn die Druckmittel kaum genutzt werden? Das monieren auch Verbraucherschützer, die das Tool für zu aufwendig und nicht transparent genug halten.

Krass ist jedenfalls, dass bei nahezu allen tatsächlich vollständig durchgeführten Messungen ein Minderungsanspruch festgestellt worden ist. Somit scheint das Tool auf jeden Fall seine Berechtigung zu haben. Es müsste eben nur von mehr Leuten vollständig eingesetzt werden. Die Downloadzahlen liegen jedenfalls deutlich höher.

„Eines zeigen die Probemessungen, die es bald auch für den Mobilfunk geben soll, eindeutig: Immer noch bieten die Internetunternehmen in Tausenden Fällen eine viel zu schlechte Leistung an. Von Mitte Dezember 2021 bis Ende Oktober 2022 beendeten Verbraucherinnen und Verbraucher circa 28.000 Messungen, die für den Rechtsanspruch nötig sind, wie die Bundesnetzagentur in dieser Woche auf dpa-Anfrage mitteilte. Dabei sei fast ausschließlich ein Minderungsanspruch festgestellt worden.“

tagesschau

Verbraucherschützer halten die Dunkelziffer der zu schlechten Internetanschlüsse für sehr hoch. Nur ist das Tool zum Nachweis zu aufwendig und nicht nutzerfreundlich.

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