Smartphones haben zwar das Handy ersetzt und können viel mehr als die alten Knochen, doch bei den meisten Anwendern dürften sie dennoch vorrangig der Kommunikation dienen. WhatsApp, Instagram, Telefonie, Wecker und Co., viel mehr nutzen viele Smartphone-Anwender im Alltag gar nicht. Dabei gibt es schon heute deutlich mehr Anwendungsgebiete und in Zukunft sogar noch viel mehr. Endlich ist das smarte Telefon da, auf das wir solange gewartet haben!

Ausweisdokumente in virtueller Variante immer dabei

Schon lange hat das Smartphone die Kamera ersetzt. Für den Urlaub braucht es heute keine Digitalkamera mehr. Auch ist es als Zahlungsmittel immer beliebter geworden, durch Apple Pay und Google Pay. Noch für dieses Jahr planen auch in Deutschland die Behörden, das Smartphone für offizielle Ausweisdokumente zuzulassen. Und weil es die Coronakrise fordert, ist das Smartphone in den nächsten Wochen zusätzlich ein digitaler Impfnachweis.

Für all diese Dinge braucht es besondere Vorkehrungen, damit die Daten diebstahlgesichert im Smartphone-Datenspeicher liegen können. Google, Apple, Samsung und andere Unternehmen haben hierfür neue Standards geschaffen. Das hat lange gedauert, auch weil die Mühlen der zuständigen Behörden langsam mahlen. Aber es geht vorwärts, das Smartphone ist bald das Allroundtalent, was es schon immer sein sollte.

Schlüssel für Haus, Hof und Auto

Bereits über Bluetooth war es möglich, das Smartphone mit entsprechenden Geräten auch als Haustürschlüssel zu verwenden. Mit dem Einsatz von Ultrabreitband kommt für Android-Geräte nun außerdem die Möglichkeit hinzu, das Smartphone als Schlüssel für Autos einzusetzen. BMW ist hier ganz vorn dabei. Man arbeitete zuerst mit Apple zusammen und jetzt auch mit Google. In den kommenden Jahren erwarten wir einige weitere Partnerschaften.

Der Vorteil liegt klar auf der Hand. Ihr habt alles Wichtige bei euch auf einem einzigen Gerät. Die Originale liegen derweil sicher in den eigenen vier Wänden und können nicht verloren gehen. Die Nachteile sind aber mindestens genauso klar, denn euer Akku sollte unterwegs nicht leer gehen und das Smartphone muss natürlich funktionstüchtig bleiben bzw. nicht verloren gehen. Letzten Endes ist keine Variante risikofrei, ob nun alles auf dem Smartphone ist oder ihr die Originale mit euch führt.

Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.

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4 Kommentare

  1. Die Leute sind auch wirklich so dumm und fallen jedes Mal komplett auf die Propaganda des SStaates drauf rein.

    wie immer wird das alles als Vorteile und Nutzen für den User verkauft. und die Volltrottel glauben des natürlich und nutzen das, anstatt es von anfang an zu boykottieren. und zwar aktiv, sprich immer wieder die Politiker per E-Mail oder Social Media alle paar Tage anschreiben und sagen dass und wie scheiße das ist und dass man das nicht nutzen will, kein Bock auf Überwachung hat, die Parteien nie wieder wählen wird etc.

    einfach dass sie mitkriegen dass Unmut in der Bevölkerung herrscht über das Thema.

    so könnte man in der kürzester Zeit ziemlich alles boykottieren und nicht stattfinden lassen

      1. Gar so unrecht hat sie nicht, wie ich meine – von wegen digitale Überwachung…

    1. Weldher und Punkt genau soll denn mit Überwachung zu tun haben? Die Daten der Ausweise etc. sind doch sowieso bei den Ämtern hinterlegt.

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