Manchmal handelt Google zu Unrecht und vorschnell, das musste der Entwickler einer Android-App auf besonders kuriose Weise erfahren.

DAS lief für einen App-Entwickler aber mal richtig blöd. Ein Videoplayer flog aus dem Google Play Store für etwas, was er gar nicht getan hat. Eine fehlerhafte Erkennung hat die kurze Zündschnur von Google besonders schnell abbrennen lassen und sorgte für richtig schlechte Laune beim betroffenen Entwickler – und sicher auch für einige Lacher. Das wäre ein neuer Beweis dafür, wie simpel maschinelles Lernen manchmal noch in die Irre geführt werden kann.

Kurioses Missverständnis: Maschinen interpretieren Dateiendung als menschliches Körperteil

Der betroffene Videoplayer gab an, dass er die Subtitle-Dateien SRT, SSA, ASS, TTML, VTT unterstützt. Dem Google-Bot hat das nicht gefallen, er strafte den App-Entwickler für das erkannte Wort „Ass“ ab, obwohl es sich hierbei um eine Abkürzung in einem ganz anderen Kontext handelt. Mit den Inhalten der App-Beschreibung hätte der Entwickler gegen die Nutzungsbedingungen verstoßen, so die Mitteilung vom Google Play Store.

Die App ist wieder zurück im Play Store und das Missverständnis geklärt. Der Schock dürfte dennoch ordentlich gewesen sein. Niemand will urplötzlich abgestraft und möglicherweise seiner existenziellen Grundlage beraubt werden.

Preis: Kostenlos

via AP, HN, Github

Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.

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