Wer mit Datenvolumen-Tarifen unterwegs ist, sollte auch stets den Datenverbrauch seiner Apps im Blick haben. Wir erklären, wie das unter Android geht.

Die allermeisten deutschen Smartphone-Tarife haben ein eingeschränktes Datenvolumen. Surft man mobil im Internet, werden Daten übertragen und diesem vertraglich vereinbarten Inklusivvolumen angerechnet. Das kann aufgrund der vielen Video- und Bild-Apps heutzutage besonders schnell ausufern. Das eingeschränkte Datenvolumen sorgt dafür, dass sich die Mobilfunkanbieter vor einer permanenten Überlastung schützen und verschieden gestaffelte Tarife anbieten können. Gerne jammert man in Deutschland über diese Tarife, doch wir müssen das aktuelle Angebot nun mal so hinnehmen.

Mobile Datennutzung: Android weist Datenverbrauch ganz genau aus

Wer wenig Geld ausgeben will oder kann, hat in der Regel ein verhältnismäßig kleines Kontingent an Datenvolumen. Um damit gut zu haushalten, lohnt es sich hin und wieder ein Blick auf den Datenverbrauch der einzelnen Apps zu werfen. Im Android-Betriebssystem wird seit geraumer Zeit aufgelistet, wie hoch der Datenverbrauch der jeweiligen Apps ist. Manchmal ist diese Anzeige je nach Hersteller an einem anderen Ort in den Einstellungen lokalisiert, aber auf heutigen Geräten stets vorhanden. Grundsätzlich müsst ihr euch an den Worten „Internet“, „Netzwerk“ und „mobile Daten“ orientieren.

Ein paar Beispiele:

Google: Einstellungen > Netzwerk & Internet > Mobilfunknetz > Datennutzung durch Apps.
Oppo/Realme: Einstellungen > SIM-Karte und mobile Daten > Datennutzung > Mobildatennutzung.
Xiaomi/Redmi: Einstellungen > Verbindung und Teilen > Datennutzung.

So oder so ähnlich kommt ihr auch bei anderen Android-Smartphones an euer Ziel. Weil sich die meisten Hersteller doch auf eine grundlegend recht einheitliche Bezeichnung besinnen, kann man alternativ in den Einstellungen nach Datennutzung suchen und somit ebenfalls fündig werden.

Datennutzung einschränken

Google bietet auf seinen Smartphones einen Datensparmodus an, der die Verbindungen versucht zu komprimieren. Das funktioniert mehr oder weniger gut, kann langfristig aber ein paar Megabyte einsparen. Außerdem kann man oft auch die Datennutzung im Hintergrund einschränken. Ist diese Option aktiv, kann eine App also nur noch mobile Daten nutzen, wenn sie aktiv geöffnet ist. Auch hier gilt: Android-Hersteller machen ihr eigenes Ding, manchmal komplett anders als die anderen.

Es gibt allerdings auch App-Lösungen, wozu etwa Samsung Max (früher Opera Max) gehört. Anders als man vermuten mag, beschränkt sich diese App nicht nur auf Samsung-Smartphones.

Denny Fischer

Gründer Smartdroid.de, bloggt seit 2008 täglich über Smartphones, Android und ähnliche Themen.

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