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DAZN untermauert Interesse an der Bundesliga

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

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Streaming ist ein umkämpftes Gebiet, auch bei Sportübertragungen wird die Vielfalt immer größer. DAZN mischt seit ein paar Jahren mit, hat Sky das Leben seit jeher schwerer gemacht. In Zukunft will man davon nicht ablassen, die in Deutschland populäre Bundesliga wird spätestens bei der nächsten Rechtevergabe noch härter umkämpft sein. DAZN untermauert das Interesse an der höchsten deutschen Fussballliga, hat aber für Investitionen realistische Grenzen gesetzt.

DAZN will wirtschaftlich arbeiten

Bislang hat DAZN nur die Rechte an der Übertragung der Highlights, doch das ist dem Streaming-Anbieter nicht genug. DAZN wird sich in Zukunft mit der Bundesliga mehr beschäftigen, man prüft die Integration in das eigene Portfolio. Wofür allerdings der ein oder andere Euro locker gemacht werden muss, eine vollständige Übertragung aller Spiele scheint allerdings nicht in Frage zu kommen.

Sky wird wahrscheinlich die erste Anlaufstelle bleiben

70 Millionen Euro soll das Eurosport-Paket gekostet haben, der DAZN-Konkurrent überträgt derzeit 45 Spiele per Saison. Denkbar wäre ein solches Paket zukünftig eben auch für DAZN. Das aktuelle Sky-Paket wäre mit fast 900 Millionen Euro eine andere Hausnummer, die sich DAZN aus mehreren Gründen nicht leisten will.

„Am Ende des Tages müssen die Rechte für uns auch wirtschaftlich darstellbar sein, denn DAZN bietet den Fans Lieblingssport zu einem leistbaren Preis und ist jederzeit monatlich kündbar“, sagt de Buhr. „Ein Rechtepaket, das uns zwingen würde, den Preis auf 30 Euro im Monat anzuheben, macht für uns keinen Sinn.“ (via Sportbild)

Für DAZN steht daher weiterhin die Vielfalt im Vordergrund. So viel hochklassigen Sport im Mix bietet kaum ein anderer Anbieter. Man leistet sich sogar die NFL, obwohl US-Football in Deutschland bei der Konkurrenz kostenlos geschaut werden kann.

Noch in diesem Jahr könnten die neuen Partner feststehen, welche die Bundesliga ab Saison 2021/2022 übertragen werden. Ich rechne leider erneut mit einer Aufteilung über mehrere Dienste hinweg, sodass es für den Kunden unterm Strich teuer bleibt.

3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    23_uhr_59

    11. Januar 2019 at 17:40

    Solange das normale Abo nicht teurer wird. Da mich Fußball nämlich rein gar nicht interessiert, bin ich logischerweise auch nicht bereit deswegen auch nur einen Cent mehr zu bezahlen. Dann sollnse lieber ein separates Paket anbieten.

    • Denny Fischer

      Denny Fischer

      12. Januar 2019 at 09:11

      Sollte technisch ja möglich sein, mehrere Pakete anzubieten. Aber womöglich lohnt sich das finanziell dann nicht.

  2. Avatar

    23_uhr_59

    12. Januar 2019 at 15:47

    Wenn sie aber dadurch Kunden verlieren, weil diese, wie in meinem Beispiel, im Grunde für Nichts extra zahlen sollen, lohnt es noch viel weniger :D

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