Vivo will in Deutschland direkt mit interessanter Smartphone-Hardware punkten, doch der Preis des X51 stößt dabei sauer auf.

Schon seit einiger Zeit ist bekannt, dass auch die Oppo-Schwester Vivo hier bei uns angreifen will. Dafür hat man sich hochrangige Leute von Samsung eingekauft, Oppo griff unter anderem bei 1&1 zu. Nun startet Vivo wirklich bei uns, bringt gleich mehrere verschiedene Android-Smartphones in den Markt. Das interessanteste Modell ist mit Sicherheit das X51, da es sich mit den ganz Großen der Branche duellieren möchte.

Vivo will wie Xiaomi und Co. über die Kamera kommen, verbaut dafür eine Hauptkamera mit Gimbal ähnlicher Bildstabilisierung, Nachtmodus, Astrofotografie, Ultraweitwinkel und 5x optischen Zoom (bis 60x Hybrid). Zu weiteren technischen Eckdaten gehören ein 6,6 Zoll AMOLED-Display (90 Hz), der Snapdragon 765G, 8/256 GB Speicher und ein 4.315 mAh Akku mit 33 Watt Schnelladen. Ein durchaus starkes Paket, das natürlich auch 5G kann.

Ein schwieriger Start steht bevor

Angesichts des Prozessors und der fehlenden Verfügbarkeit von Premium-Features wie Wireless Charging kommt mir der Einstiegspreis von fast 800 Euro aber recht hoch vor. Schlussendlich bekommen wir ein Smartphone, das eigentlich nur mit seiner Bildstabilisierung auffallen kann, deren Vorteile aber vielleicht im Alltag gar nicht so ausschlaggebend sind. Man erfindet das Smartphone jedenfalls nicht neu, es fehlt an Besonderheiten oder Eigenheiten.

Denny Fischer

Gründer Smartdroid.de, bloggt seit 2008 täglich über Smartphones, Android und ähnliche Themen.

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1 Kommentar

  1. Ein überteuertes Mittelklasse-Smartphone von einem unbekannten, chinesischen Hersteller? Das wird bestimmt ein Hit.

    Und nein, dem normalen Saturn/MediaMarkt- und Amazon-Käufer interessiert es nicht, dass Vivo, wie Oppo und Reno zu BBK gehören.

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