Der Skoda-Gipfel: Das teuerste und größte Elektroauto der Tschechen zeigt sich bei Testfahrt

Skoda Peaq Hero

Skoda schickt mit dem Peaq bald ein neues Dickschiff ins Rennen. Das neue SUV ist als elektrischer Bruder zum Kodiaq gedacht und bietet Platz für sieben Leute. Das ist im Bereich der Elektroautos immer noch eine Seltenheit, wobei große SUVs eher Massenware sind.

Bisher hat man das Auto nur mit Tarnfolie in Schweden beim Wintertest gesehen. Aber man erkennt schon jetzt, dass die Tschechen beim Design keine halben Sachen machen. Die schmalen Lichter und der breite Grill wirken ziemlich modern und bullig. Gerade die Front wirkt jedoch „anders“, sie strahlt gewissermaßen Größe aus.

Peaq ist der Peak im Skoda-Portfolio

Das bisherige Konzept:

Skoda Vision 7S

Die technische Basis ist der bekannte MEB-Baukasten von Volkswagen. Das bedeutet bewährte Technik, die wir schon aus anderen Modellen kennen, aber auch nur 400 statt 800 Volt. Skoda will mit dem Peaq aber noch eine Schippe drauflegen. Der Wagen wird das neue Aushängeschild der Marke und soll zeigen, was in Sachen Platz und Komfort möglich ist. Innen wird man die von Skoda bekannte Praktikabilität vorfinden, aber sicherlich auch Qualität.

Das ist der Peaq bei aktuellen Testfahrten:

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Skoda bringt drittes Elektro-SUV an den Start

Beim Preis müssen die Kunden aber tapfer sein. Der Peaq wird wahrscheinlich der teuerste Skoda, den es bisher zu kaufen gab. Er wird preislich deutlich über dem Enyaq liegen, der bei uns im Konfigurator nur knapp unter 50.000 Euro startet. Trotzdem verspricht der Hersteller, dass man für sein Geld mehr Auto bekommt als bei der Konkurrenz.

Die offizielle Vorstellung findet noch in diesem Sommer statt. Dann wissen wir auch endlich mehr über die Batterie und wie weit man mit einer Ladung kommt. Große Überraschungen sind bei der VW-Plattform jedoch nicht zu erwarten.

Wer ein großes Elektroauto für die ganze Familie sucht, sollte den Peaq auf jeden Fall auf dem Schirm haben. Es bleibt spannend, ob Skoda den Spagat zwischen Oberklasse-Anspruch und fairem Preis wirklich schafft. Da geht Skoda jedenfalls einen gewagten Weg, ein zu hoher Preis könnte das Modell scheitern lassen.

Skoda baut 2026 das elektrische SUV-Portfolio aus. Zum Enyaq gesellt sich der größere Peaq und außerdem der nur knapp über 4 Meter kurze Epiq.

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