Vor einigen Tagen hat Google das Design seiner neuen Pixel 6-Smartphones vorgestellt und kam somit weiteren Leaks zuvor. Das macht sonst kein anderer Hersteller über diesen Weg. Google hat ein paar Details verraten und ein paar Bilder gezeigt. Mehr aber auch nicht. Besonders der umgestaltete Bereich der Hauptkamera ist auffällig, aber natürlich keine gänzlich neue Idee.

Huawei und Google haben ein vergleichbares Design schon vor sechs Jahren gehabt

Wir erinnern uns zum Beispiel bis ins Jahr 2015 zurück, als das Nexus 6P von Huawei an den Start ging. Schon damals setzte Google auf einen schwarzen Streifen an der Rückseite, der die damals noch einzelne Hauptkamera beinhaltete. Ein umstrittenes Design, das zum damaligen Zeitpunkt aber auf jeden Fall für viel Aufmerksamkeit sorgen konnte.

OnePlus: Prototyp im Pixel 6-Style erschien nie

Etwas später schien man auch bei OnePlus eine ähnliche Idee gehabt zu haben, die dem heutigen Pixel 6 sogar deutlich näher kommt. Nur erschien dieser Prototyp nie als finales Smartphone. Wie jetzt im chinesischen Weibo auftauchte, hatte OnePlus für die sechste Generation auch die Idee, an der Rückseite einen großzügigen Kamerabuckel zu gestalten, der sich über die gesamte Rückseite erstreckt.

via Weibo

Natürlich war unser Titel absichtlich überspitzt. Design und Funktionen werden heute ständig „geklaut“. Viele Hersteller orientieren sich immer wieder an der Konkurrenz. Andererseits hat dieses Verhalten auch schon wieder nachgelassen. Längst scheinen die Unternehmen eingesehen zu haben, dass sich eigenständige Merkmale durchaus auszahlen können.

Ich mag schlussendlich den Fakt, dass das Pixel 6 im Vergleich zur Konkurrenz wieder eine eher eigenständige Rückseite hat und sich damit deutlich abhebt. Ich hoffe nur, dass der Kamerabuckel nicht zu stark hervorsteht, wonach es bislang in der Seitenansicht leider aussieht.

Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.

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1 Kommentar

  1. Mehrere Kameras müssen untergebracht werden, diese benötigen Platz bzw. eine gewisse Bautiefe, das Grundgerät selbst soll aber möglichst flach ausfallen. Also müssen die Kameras hervorstehen. Bleibt die Anordnung der Kameras übereinander, im Kreis oder nebeneinander.

    Wer sich dann wundert, dass sich die Geräte ähneln, wundert sich wohl auch darüber, dass alle Fußbälle die gleiche Form haben…

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