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Desktop Neo: Konzept soll Desktop-PC-Software revolutionieren

Denny Fischer

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am

Die klassische Software eines Computers hat sich in den vergangenen Jahrzehnten kaum verändert. Noch heute haben wir einen Desktop, wir haben Ordnerstrukturen und gesteuert wird mit Maus und Tastatur. Aber ist es nicht langsam an der Zeit, für mehr Revolution statt Evolution? Desktop Neo ist ein interessantes Konzept, welches die Computer-Software von heute weiter denkt und an aktuelle Gegebenheiten anpasst. Es ist definitiv einen Blick wert, was ein nur 21 Jahre alter Student auf die Beine gestellt hat.

Die klassischen Fenster sollen wegfallen, stattdessen kommen Panels zum Einsatz, die kein Platz mehr für Menüs verschwenden und daher die komplette Höhe eines Bildschirms nutzen. Ordner verschwinden ebenso, mit Schlagwörtern sortiert man Dokumente, Webseiten, Dateien, Medien und so weiter. Auch die klassische Maus gehört quasi Vergangenheit an, gesteuert wird per Sprache und per Gesten (Touchpad).

2016-01-25 13_49_20Ein Menü gibt es in einer Art Sidebar, wie der Navigation Drawer von Android, worin sich alle wichtigen Funktionen befinden werden. In einem Video zeigt der Entwickler, wie Desktop Neo aussieht. Noch mehr Details findet ihr auf der off. Webseite.

(via derStandard)

4 Kommentare

4 Comments

  1. Marc Behrens

    25. Januar 2016 at 14:28

    sieht fünfmal so kompliziert und halb so schnell aus, im Vergleich zu kompetenten Leute am Desktop. Vor allem ohne Maus wird alles, was über Links anklicken und browsen hinausgeht zur Qual. Auch will kaum jemand, dass die Augen verfolgt werden, oder dass man ständig iwelche Gesten ausführen muss. Dass „Revolutionäre“ dies immer noch nicht verstehen, ist einfach nur schlechte Marktanalyse und langsam peinlich.

    • Jan B-Punkt

      25. Januar 2016 at 15:09

      Sehe ich ähnlich.
      Was unterscheidet so ein Panel denn nun von einem gewöhnlichen Fenster oder einer Win10 App, die auf dem halben Bildschirm gezoomt ist?

      • Denny Fischer

        Denny Fischer

        26. Januar 2016 at 11:55

        gibt halt nicht mehr diese klassischen frei bewegbaren Fenster, die unter Windows manchmal eh immer irgendwas anderes machen (wenn man neue Fenster öffnet und so)

    • Max

      25. Januar 2016 at 16:15

      Jup. Wenn hier grundlegende Steuerungen wie Zoomen mit 6 Fingern ausgeführt werden müssen, bedeutet das (überraschenderweise…), dass man quasi ständig mit zwei Hände arbeiten muss, beide Arme sind in vollem Einsatz, die gesamte Körperhaltung ist gefordert. Bei der Steuerung mit der Maus kann man dagegen ungesund und schief im Stuhl hängen und mit einem einzigen Finger bzw. leichten Handbewegungen alles steuern. Einfacher gehts doch nun wirklich nicht.

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