Auch wenn die beiden deutschen Provider o2 und E-Plus schon längst Tochtergesellschaften ausländischer Konzerne sind, will unbedingt das deutsche Kartellamt die geplante bzw. eigentlich schon fixe Übernahme selbst prüfen. Während man die Übernahme von Kabel Deutschland durch Vodafone offenbar für uninteressant hält bzw. auch für unbedenklich einschätzt und die Prüfung der EU-Kommission überlässt, möchte man den Deal der beiden deutschen Mobilfunkbetreiber lieber auf dem eigenen Schreibtisch haben.

„Dass ein solcher Zusammenschluss erhebliche Folgen für den Wettbewerb hätte und in all seinen Facetten genau geprüft werden muss, liegt auf der Hand“, sagte Kartellamtschef A. Mundt gegenüber der FAZ. Gründe gibt es dafür auch ziemlich entscheidende, denn ein Zusammenschluss verkleinert nicht nur den Wettbewerb, sondern hat direkt den größten deutschen Mobilfunkbetreiber zur Folge. Die Telekom rangiert dann nur noch auf zwei, während Vodafone dann sogar der kleinste Anbieter in Deutschland wäre und nicht mehr der zweitgrößte.

Die Vorteile eines Zusammenschlusses beider Provider wäre unter anderem ein schnellerer und effektiverer Netzausbau, wie bereits durch die Telefonica erklärt wurde.

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(via heise, dpa)

Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.

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