Das Jahr ist nun fast vorbei und anders als bei Smartphones ist bei Autos der Abstand zwischen Präsentation und Verfügbarkeit deutlich größer. Somit rechnen wir nicht mehr mit neuen Autos, die noch im Dezember vom Band rollen und getestet werden. Daher widmen wir uns nun dem Ranking der besten Elektroautos 2022.

Beim ADAC hat man eine endgültige Liste für das noch ein paar Wochen laufenden Jahr erstellt, welche die getesteten Fahrzeuge in ihre üblichen Kategorien unterteilt. Dabei fällt auf, dass zwar viele deutsche Autos gut abschneiden, aber nur zwei der insgesamt sechs Kategorien von einem deutschen Auto gewonnen werden konnten. Ich würde nicht gleich ein Armutszeugnis ausstellen, doch die deutsche Autoindustrie hat offensichtlich ein paar Jahre verschlafen.

Bei den Kleinstwagen hat der Fiat 500e das Rennen gemacht – mit der Note 2,5. Bei den Kleinwagen tauchen nur zwei Opel auf, der Rest ist nicht deutscher Herkunft. Sieger ist der Hyundai Kona Elektro mit Gesamtnote 2,1.

Kona Electro 2022

Im Bereich „untere Mittelklasse“ tauchen dann endlich mal mehr deutsche Autos auf, aber der Testsieger kommt erneut aus Südkorea. Note 1,9 reicht für den Kia Niro EV zum Sieg, wobei der Mercedes EQA 250 die selbe Note erreichen konnte. In den Top 9 taucht außerdem der VW ID.3 auf und der Opel Combo e-Life.

Die meisten Fahrzeuge gibt es in der Mittelklasse. i4, ID.4, ID.5, Enyac, Q4, Model 3, Model Y und wie sie alle heißen, dieses Feld ist extrem breit aufgestellt. Schlussendlich geht der Sieg mit Note 1,7 an den Skoda Enyaq Coupe RS iV. Ist immerhin fast ein deutsches Fahrzeug. Auf Rang 2 und 3 liegen BMW iX3 und VW ID.5.

Deutschland ist Premium-Land

Worauf sich die deutsche Autoindustrie konzentriert hat, zeigt der Blick auf „obere Mittelklasse und Oberklasse“. Es dominieren die deutschen Hersteller. BMW iX, Mercedes EQE, EQS, Porsche Taycan und Audi e-tron GT – die deutschen Premium-Hersteller legen ganz gut vor.

Wer sich für mehr Details interessiert, kann die direkte beim ADAC erfahren.

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1 Kommentar

  1. Google sagt: „Für Opel beginnt nach 88 Jahren als Tochter des US-Autokonzerns General Motors eine neue Zeitrechnung. Der Autobauer gehört nun dem französischen Konzern PSA Peugeot Citroen.“ Weiter in Wikipedia: „Nach der Fusion von PSA und FCA ist Opel eine der Marken im 2021 gegründeten Konzern Stellantis.“

    Sowas wie Grundig und Nordmende, nur noch ein Aufkleber auf der Ware. Ich sag mal, den Unternehmen der Koreaner und Chinesen gehört die elektrische automobile Zukunft. Die hiesigen Nobelmarken verdienen doch in Fernost ihr Geld, wer zahlt denn hier freiwillig Wahnsinnspreise für nen E-Motor mit Akku in Plaste verpackt. Und der Opel Rocks-e als möglicher günstiger Einstieg ist mit seinen 45km/h max. nur als Bremsklotz brauchbar, selbst innerstädtisch.

    Eins noch: Wie fährt es sich denn so bei Schnee und Eis, Stau, immer den Ladestand im Nacken?

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