Ampeln sind heute durchaus ein nerviger Faktor, für beide Seiten des Straßenverkehrs bedeuten sie Wartezeiten und das oft auch ohne Grund. Anders wird es mit der smarten Ampel von morgen. Wobei dafür von der TU Graz ein System vorgestellt wurde, das bisherige Ampelsysteme einfach erweitert und sie quasi smart macht. Das entsprechende System ist fähig […]

Ampeln sind heute durchaus ein nerviger Faktor, für beide Seiten des Straßenverkehrs bedeuten sie Wartezeiten und das oft auch ohne Grund. Anders wird es mit der smarten Ampel von morgen. Wobei dafür von der TU Graz ein System vorgestellt wurde, das bisherige Ampelsysteme einfach erweitert und sie quasi smart macht. Das entsprechende System ist fähig Passanten und ihr Vorhaben zu erkennen.

Zum einen wäre die Erkennung von Passanten, die den Plan haben die Straße zu überqueren. Das System kann diesen Vorgang vollständig einleiten und die Ampel zum Umschalten bewegen. Aber noch besser ist, dass das System sogar erkennen soll, wenn sich ein Passant vielleicht doch umentscheidet und an der Ampel umkehrt oder weitergeht.

Eine vollständig automatisierte Ampelschaltung

Bezüglich Datenschutz: Besagtes System soll weder Gesichter erkennen, noch werden die Daten an irgendwelche Server geleitet, sondern ausschließlich lokal verarbeitet. Das klingt doch ziemlich gut, oder?

Anhand globaler Bewegungsmodelle und aufgezeichneter Daten entwickelte das Forscherteam Lernalgorithmen, die die Absicht der Fußgänger erkennen, die Straße zu überqueren.
Man macht sich keine Sorgen um den Datenschutz. Obwohl die Bilddaten für die Erkennung von Fußgängern – einschließlich Kindern und Personen mit Sonnenschirmen oder Buggys – unbedingt erforderlich sind, werden die Bilder nur lokal analysiert und verlassen die Kamera nicht. Das Fußgängerampelsystem arbeitet ausschließlich mit geometrischen Informationen, aus denen es einen möglichen Kreuzungswunsch ableitet.

(Bild Unsplash)

Denny Fischer

Gründer Smartdroid.de, bloggt seit 2008 täglich über Smartphones, Android und ähnliche Themen.

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