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Die Vision von Motorola & warum das Moto X besser als die Konkurrenz ist

Mit dem Moto X will sich Motorola aus den roten Zahlen holen, doch das nicht nur mit einem Smartphone voller Highlight-Hardware, sondern mit besonderen Funktionen und einer neuen Art Smartphone. Das zumindest verspricht man sich vom Active Display, dem integrierten Assistenten, der individuellen Gestaltung, der immer aktiven Sprachsteuerung und so weiter.

Iqbal Arshad hat jetzt in einem Q&A gegenüber Cnet zudem noch erklärt, warum das Moto X trotz einer offensichtlich schlechteren Ausstattung nicht schlechter als die Top-Geräte Galaxy S4 und One ist, sondern eigentlich besser. Zudem erläuterte er die Vision von Motorola.

Der Prozessor

Zu allererst wurde da die verbaute CPU diskutiert, denn Motorola verbaut im Gegensatz zur Konkurrenz „nur“ einen Dual-Core-Prozessor. Doch das hat gute Gründe, denn mehr als zwei Prozessorkerne kommen in der Praxis sowieso fast gar nicht zum Einsatz, wie Arshad meint. Zudem hat man auf eine neu entwickelte Architektur (X8) gesetzt, denn es kommen noch weitere Prozessoren im Moto X zum Einsatz. Die weiteren Prozessoren sind allerdings mit sehr wenig Leistung versehen und reichen für diverse Hintergrundaufgaben aus, wie etwa die dauerhaft aktive Spracherkennung, die durch diese speziellen Prozessoren aber besonders wenig Energie verbraucht. Ein herkömmlicher Prozessor wie bei den Konkurrenzgeräten würde dadurch enorm viel Energie verbrauchen, weil er diese Funktion über den Hauptprozessor abwickeln müsste, der dafür einfach überdimensioniert ist.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist generell die falsche Sicht der Kunden, die durch die Industrie gelenkt wird. Möglichst viele echte Prozessorkerne und hohe Auflösungen sind gefragt.

Das Display

Motorola will das aber ändern, weshalb man eben die besagte X8-Architektur entwickelt hat, um zwar viele Prozessorkerne einzusetzen, die aber möglichst sinnvoll für den Nutzer. Beim Display das gleiche Spiel, 1080p ist inzwischen in der Oberklasse etabliert aber eigentlich sinnlos. Schon allein die Tatsache, dass das menschliche Auge ab einer Pixeldichte von 300 dpi eigentlich gar keine Unterschiede mehr erkennen kann, ist für das 720p-Display im Moto X verantwortlich. Motorola betont hier aber nicht wie HTC auf die minderwertige LCD-Technologie gesetzt zu haben und im Gegensatz zu Samsung ein AMOLED-Display mit echter RGB-Matrix bieten zu können. Eine echtere Farbdarstellung und wesentlich weniger Akkuverbrauch durch das Display sollen die Vorteile gegenüber der Konkurrenz sein, ohne dabei aber ein insgesamt unterklassiges oder schlechteres Display zu liefern.

Die Vision von Motorola

Ein weiterer wichtiger Punkt und letztlich die Headline für das Projekt Moto X ist die Vision von Motorola die Funktionsweise von Smartphones grundlegend zu verändern. Der Markt stagniert, die meisten Smartphones sind eigentlich alles andere als smart und nur noch eine unbedeutende Verbesserung der Geräte aus dem Jahr davor. Motorola will die Funktionsweise von Smartphones verändern und nicht mehr wie die Konkurrenz einfach nur noch mehr sinnlose Funktionen sowie noch stärkere Hardware verbauen. Was kann ein Smartphone-Flaggschiff im Vergleich zum direkten Vorgänger heutzutage mehr? Eigentlich gar nichts, doch wenn, dann sind das nur Software-Funktionen, die zum großen Teil auch auf dem Vorgänger laufen würden. Motorola will mobile computing smarter und intelligenter machen, das ist die Vision des Konzerns.

Unsere Meinung

Endlich. Ich bin zugegeben schon seit Jahren ein Fan von Motorola, auch wenn zwischenzeitlich viele bescheidene Geräte auf den Markt kamen. Doch Google hat offenbar die richtigen Leute nach der Übernahme in den Konzern integriert, die eine Vision haben, welche spürbar auf dem Smartphone-Markt ankommen wird. Motorola setzt endlich das um, was viele Kollegen und ich schon seit länger Zeit sagen – mehr smarte Features und weniger krasse aber sinnlose Hardware. Die Schlacht der Spezifikationen muss endlich ein Ende haben.

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(Quelle Cnet)