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Android

Diese Android-Apps bremsen das System aus

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

Google Play Store Apps Header

Aus einem neuen Bericht geht hervor, welche Android-Apps eure Smartphones ausbremsen und deshalb eventuell nach Alternativen schreien. Bei einem Smartphone ab der höheren Mittelklasse macht sich kaum noch bemerkbar, ob denn eine App schlecht optimiert ist und daher das System unnötig stark auslastetet, bei günstigeren aber kann ein solcher Faktor durchaus entscheidend dafür sein, wie gut sich das gesamte Gerät nutzen lässt.

Avast, der weltweit führende Hersteller von digitalen Sicherheitsprodukten, stellt seinen Q3/2017 Android App Performance und Trend Report vor. Daraus geht hervor, welche Apps die meisten Systemressourcen verbrauchen – während der aktiven Nutzung sowie beim Betrieb im Hintergrund. Für den Report hat Avast anonymisierte Informationen von über drei Millionen Avast-Android-Nutzern ausgewertet.

Schnell wird klar, der beliebteste Android-Hersteller bringt leider auch die schlechtesten Apps mit. Samsung führt die Statistiken der Apps an, die bei aktiver Nutzung und im Hintergrund den Akku sowie die System-Performance besonders stark beeinträchtigen. Aber auch Google-Apps mischen hier mit, in erster Linie also vorinstallierte System-Apps.

Ebenfalls noch erwähnenswert: Der DU Battery Saver taucht in diesen Listen auf. Eigentlich sollte die App den Akku schonen, tut aber das Gegenteil.

Performance: Apps, die automatisch starten

Performance: Apps, die genutzt werden

Akku: Apps, die automatisch starten

Akku: Apps, die genutzt werden

  1. Samsung und Google belasten sich selbst: Der Report zeigt, dass Samsung und Google die Top 10-Liste der leistungsbeeinträchtigenden Apps dominieren und somit ihre eigenen Geräte, respektive das Betriebssystem, mit Apps belasten, die beim Starten und anschließend im Hintergrund weiterlaufen und so zu Lasten der Akkulaufzeit, der mobilen Daten und dem Speicher gehen. Samsungs AllShare App ist dabei ganz oben in der Liste.
  2. Die (fast) üblichen Verdächtigen: Die Ergebnisse des App Reports zeigen auch, dass Facebook, Spotify und Instagram die Top 3 Apps sind, die am meisten Speicher belegen, während Google Talkback, Facebook und Instagram die meisten mobilen Daten verbrauchen. Die drei größten Batteriefresser sind der Beaming Service für Samsung, Samsung WatchOn und die Netflix-App.
  3. Galaxy dominiert: Die Ergebnisse des Reports machen deutlich, dass neun von zehn Android-Nutzern ein Gerät von Samsung besitzen. Außerdem ist die Hälfte der Smartphones in der Top 10-Liste der beliebtesten Geräte über zwei Jahre alt.

6 Kommentare
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6 Comments

  1. Matthias S.

    14. März 2018 at 14:24

    Erwähnenswert finde ich, dass CleanMaster sowohl die Performance und den Akku belastet, und der DU Battery Saver zumindest den Akku belastet … und damit im Prinzip genau das Gegenteil von dem tun, was sie versprechen. Das mag dem geneigten Poweruser zwar mittlerweile klar sein, dürfte aber viele „Ottonormal“ Nutzern immer noch erstaunen.

    • Denny Fischer

      Denny Fischer

      14. März 2018 at 14:38

      Stimmt. Ich denke auch immer, dass das jedme klar sein sollte, tut es aber nicht :D

      Wobei beim Clean Master das logisch ist, bei Ausführung grast der ja den Datenspeicher komplett ab und soll ihn bereinigen, das braucht logischerweise Performance und Akku.

    • Matthias S.

      14. März 2018 at 14:58

      Ja, da hast du recht, aber die App wird im Playstore unter anderem mit einem Boost Modus beworben, der das Telefon schneller machen soll, und zumindest wenn der aktiv ist und immer wieder im Arbeitsspeicher rumdoktort wird die Performance und der Akku in den Keller gehen, selbst wenn man die App grad nicht aktiv nutzt.

  2. iZerf

    14. März 2018 at 15:28

    Kann man die Apps von Samsung einfach so deaktivieren?

    • Denny Fischer

      Denny Fischer

      14. März 2018 at 15:30

      ich glaube einen Teil schon, habe aber aktuell kein Samsung-Gerät hier

    • iZerf

      16. März 2018 at 16:04

      Wäre Mal schon, wenn es jmd testen könnte

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