DKB schmeißt Gratis-Nutzer raus und will sie kündigen

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Bei der DKB ist das Aus für das bedingungslose Gratis-Girokonto keine neue Nachricht, aber wie man mit Bestandskunden ab sofort umgeht, ist auch für uns eine kurze Berichterstattung wert. Haben bestehende Kunden dem neuen Preis- und Leistungsverzeichnis nicht zugestimmt, droht die Kündigung seitens der Bank.

Obwohl man erst meinte, keine bestehenden Konten kündigen zu wollen, auch wenn es von den Kunden keine Zustimmung für die neuen Entgelte gibt, geschieht nun natürlich das Gegenteil dieser Zusage. Es wird nicht sofort gekündigt, aber man möchte diese Kunden dennoch zeitnah loswerden. Neue Nachrichten erhöhen den Druck enorm.

Kunden fühlen sich erpresst

Ganz konkret heißt es in den Mails an Kunden: „Geht Ihre Zustimmung bis zum xx.xx.2023 nicht ein, erfolgt eine Kündigung aller kostenlosen Karten, die zu Ihrem privaten Girokonto gehören.“

Man spricht von „angebotenen Vertragsänderungen“ und diese benötigen eine Zustimmung. Ansonsten werden die bis dato genutzten Gratis-Produkte gekündigt. Teilweise ist in den Mails, die mobiFlip vorliegen, von Fristen zu lesen, die bei nur 14 Tagen liegen. Kunden fühlen sich erdrückt und erpresst. Man ist unzufrieden über den Umgang mit langjährigen Kunden.

Inzwischen sind die Produkte der meisten Banken kostenpflichtig. Aber es ist schwer, alle bestehenden Kunden in zahlende Kunden umzuwandeln.

Zusammenfassung: Mit dem Ende des bedingungslos kostenlosen Girokontos geht die DKB neue Wege im Umgang mit Bestandskunden. Sollten diese dem neuen Preis- und Leistungsverzeichnis nicht zustimmen, droht die Kündigung durch die Bank. Trotz anfänglicher Versprechungen, bestehende Konten nicht kündigen zu wollen, wird mit neuen Botschaften der Druck auf die Kunden erhöht. Diese fühlen sich durch die kurzen Fristen und die Androhung der Kündigung ihrer kostenlosen Karten erpresst und sind unzufrieden mit dem Verhalten der DKB.

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2 Kommentare zu „DKB schmeißt Gratis-Nutzer raus und will sie kündigen“

  1. „erfolgt eine Kündigung aller kostenlosen Karten, die zu Ihrem privaten Girokonto gehören.“ jo, mach ma, gerne doch. Weil diese verkorkste „Debit-Visa“-Karte wird eh nirgends akzeptiert. Seit einem Jahr gehts mit denen in vielen Bereichen einfach bergab. Time to say Goodbye!

  2. Angesichts der Tatsache, dass sich diese Banken mit den Kundengeldern ein schönes Leben machen, ist es schon wirklich dreist, von gratis-Produkten zu sprechen.

    Ich würde mit denen nicht weiter diskutieren. Das bringt nichts
    Geld abheben und dann bei einer anderen Bank einzahlen.

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