Dorfromantik – wer bei diesem Wort nicht an Schützenverein, klebrige Bierbänke und ein bisschen Alltagsrassismus denkt, bekommt vielleicht ein ganz warmes Gefühl im Bauch. Genau das wollten die Entwickler des gleichnamigen Spiels vermutlich auf PC-Bildschirme bringen.

Dorfromantik ist derzeit nur bei GOG und Steam im Early Access zu einem reduzierten Preis von 8,99 Euro verfügbar. Da es jedoch mit der Unity Engine gebaut wurde, ist es eigentlich kein großer Aufwand, es auf mobile Plattformen wie Smartphones und Tablets zu portieren. Zumindest steht das auf der To-do-Liste von Toukana Interactive, dem Studio hinter Dorfromantik.

Entwickler planen finalen Release für Mitte bis Ende 2021

Toukana besteht aus den vier Game-Design-Master-Studenten der HTW Berlin Luca Langeberg, Sandro Heuberger, Timo Falcke and Zwi Zausch. Erst Ende März haben sie die erste Version ihres Spiels veröffentlicht. Der finale Release steht schließlich für Mitte bis Ende 2021 auf dem Plan.

Wie lange wird dieses Spiel ungefähr den Early Access-Status haben?

Wir wollen die Entwicklung von Dorfromantik nicht unnötig in die Länge ziehen, sondern nach wie vor zielorientiert auf einen Release der Vollversion Mitte bis Ende 2021 hinarbeiten.

Wann also mit einer mobilen App des Spiels zu rechnen ist, ist eine gute Frage. Manchmal werden Desktop-Spiele 1:1 auf kleinere Bildschirme übertragen, ohne die Steuerung intelligent anzupassen. Dorfromantik fühlt sich allerdings so an, als wäre es eigentlich für Smartphones und Tablets konzipiert. Die Mechanik wird zwar komplex, die Steuerung bleibt aber denkbar einfach.

Darum geht’s in Dorfromantik

Ziel des Spieles ist, eine möglichst große Welt aufzubauen. Das passiert mit dem Legen von sechseckigen Kärtchen, die auf einem Stapel liegen und nacheinander abgearbeitet werden müssen. Durch das Erfüllen bestimmter Kombinationen werden dem Stapel weitere Karten hinzugefügt. Eine Runde endet, wenn alle verbraucht sind. Dann gilt es den eigenen Highscore zu knacken.

Warum Dorfromantik unterwegs so viel Spaß machen würde

Zum Spielen sind also nur zwei Eingaben nötig: die Ausrichtung und die Position des Kärtchens, die per Maus angepasst werden. Auf einem Touchdisplay wäre die Navigation vermutlich noch einfacher. Wie lange eine Runde dauert, hängt von den eigenen Fähigkeiten ab. Gerade am Anfang würde es daher umso mehr Spaß machen, auf dem Smartphone mal eben unterwegs eine Runde Kärtchenlegen einzuschieben anstatt längere Zeit am Rechner zu verbringen.

Jonathan Kemper

Studiert Technikjournalismus, bloggt über Smartphones, Apps und Gadgets, seit 2018 mit regelmäßigen News und ausführlichen Testberichten bei SmartDroid.de an Bord.

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2 Kommentare

  1. Ich habe es mir schon vor einem Monat gekauft und würde es auch lieber auf dem Tablet spielen. Ein sehr schönes Spiel mit Suchtpotential. Großes Lob an die Entwickler.

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