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EA setzt in Zukunft verstärkt auf das Freemium-Modell

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

Geld-Symbol

Electronic Arts oder kurz EA kündigte jetzt an, dass man auch in Zukunft verstärkt auf das Freemium-Modell setzen möchte. Der sehr bekannte und erfolgreiche Publisher hatte bisher wenig bis gar nicht auf Freemium gesetzt, erst mit Real Racing 3 brachte man in diesem Jahr ein heiß erwartetes High-End-Spiel mit diesem Modell auf den Markt. Das Freemium-Modell bietet euch Spiele zwar kostenlos an, doch innerhalb des Spiels können oder müssen teilweise Inhalte gekauft werden. Man kauft als nicht mehr einmalig das komplette Spiel, sondern entweder weitere Inhalte wie neue Level oder Items um Level entsprechend bestehen zu können. Beim als Beispiel genannten Real Racing 3 kann man so zumeist Leistungs-Upgrades der Autos kaufen bzw. beschleunigen.

Wie CFO Blake Jorgensen jetzt bekannt gegeben hat, will der Publisher auch in Zukunft vermehrt auf dieses Freemium-Modell setzen. Vor allem bei Android hat sich gezeigt, dass man so nicht nur mehr Spieler für seine Spiele findet, sondern letztlich unter Umständen auch entscheidend höhere Umsätze fährt. Denn der Vorteil von Freemium liegt darin, dass man den Nutzer eben ohne irgendwelche Kosten vom Spiel überzeugen und an dieses binden kann, sodass der begeisterte Spieler dann automatisch irgendwann das Spiel via In-App-Käufe aufrüstet.

Ich persönlich habe gegen dieses Prinzip nicht viel einzuwenden, solang es fair gestaltet wird. Doch genau da liegt wohl das Problem, denn viele Nutzer befürchten jetzt, dass EA in Zukunft völlig überzogene Preise verlangen wird.

Was ist mit euch, seid ihr für oder gegen Freemium und warum?

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(via AndroidNext, Gamasutra, Droidgamers)

3 Kommentare

3 Comments

  1. Robert B.

    25. März 2013 at 16:43

    Fragwürdig…

    Ich spiele im Moment „Springfield“
    Man kann zwar für „Free“ ganz gut spielen, wenn man jedoch das eine oder andere spezielle Gebäude will, muss man schon mal 9€ ausgeben!
    9€ – für ein virtuelles Gut
    welches man sich auf reguläre weise kaum erspielen kann.
    Da bin ich eher bereit einmalig 5€ auszugeben und ich alles im Spiel regulär erreichen kann.

  2. Peter

    25. März 2013 at 17:00

    Nervig wird es vor allem dann, wenn zwangsläufig eine Internetverbindung benötigt wird – Freemium killt somit einiges an Userfreiheit.

    Kein nettes Spielchen, wenn man sich fernab des eigenen WLANS an einem Provinzbahnhof die Zeit vertreiben möchte. Deutschland ist in Sachen Mobiles Internet weiterhin Entwicklungsland – sei es in punkto Tarife oder Netzausbau…

    • dennyfischer

      dennyfischer

      25. März 2013 at 17:24

      Joa, mobil ist der Netzzwang dann echt mist.

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