Einer der Weltmarktführer plant kein günstiges, kleines Elektroauto

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Immer wieder wird der Ruf nach günstigeren und kleineren Elektroautos laut, aber nicht jeder Hersteller will das hören. Während einige Marken sagen, dass man solche Fahrzeuge demnächst bauen kann, einige Modelle längst angekündigt sind und teilweise schon 2024 starten, gibt es Absagen von anderen Marken.

Toyota gehört zum Beispiel zu den Weltmarktführern, spielt bei Elektroautos derzeit jedoch keinerlei wichtige Rolle. Vielleicht ist man deutlich zu spät eingestiegen und kann deshalb nicht liefern, was sich viele Leute wünschen würden. Das günstigste geplante Elektroauto von Toyota ist teurer und andere Pläne gibt es nicht.

Da reden wir von einem Preis rund um die 30.000 Euro, während einige Konkurrenten bereits 2024 unter 25.000 Euro rutschen möchte. Um günstiger werden zu können, muss für Toyota erst eine „erhebliche Verschiebung“ bei den Kosten der Batterien passieren. Vorher wird kein „elektrischer Supermini“ möglich sein, teilt ein Sprecher mit.

Elektrische Kleinwagen zu guten Preisen bleiben vorerst eine Ausnahme

Das Konzept vom elektrischen Aygo X wird daher vorerst ein Konzept bleiben und nicht in absehbarer Zeit umgesetzt werden können. Es sind zu viele Kompromisse notwendig, wenn es darum geht, günstige Bauteile für ein günstiges Elektroauto zu beschaffen. Beim Aygo reden wir über ein Auto von 3,7 Meter, die kommenden Kleinwagen wie Renault 5 sind bereits knapp 4 Meter lang.

Es wird ohnehin spannend sein, was die kommenden Elektro-Kleinwagen zum Einstiegspreis überhaupt bieten werden. Denn die berechtigte Sorge besteht, dass die Hersteller eine attraktive Ausstattung und Reichweite erst deutlich über 25.000 Euro anbieten können. Die nächsten Monate werden es jedenfalls zeigen, dann kommen ein paar Autos.

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