Mit einem Elektroauto sind wir jetzt seit mehr als einem halben Jahr unterwegs und sind mit unserem ID.3 zum größten Teil sehr zufrieden. Aber seit den ersten kalten Herbsttagen macht sich ein Problem bemerkbar, welches dann doch an den Nerven zerren kann und ich unterschätzt habe. Die Reichweite verringert sich erheblich.

Studie bescheinigt starke Kürzung der Reichweite

Das ist ein spürbarer Faktor und einige haben das wohl auch schon ausgerechnet. Beim ID.3 soll sich die Reichweite im Winter um fast 30 Prozent verringern. Das hat eine Studie der Hochschule Wismar herausgefunden, die ich aus persönlichen Erfahrungen heraus komplett bestätigen kann.

Hatte der ID.3 im Sommer im besten Fall einen Durchschnittsverbrauch von nur 13,3 kWh auf 100 Kilometer, ging der Verbrauch während der Studie im Winter auf rund 17 kWh hoch. Diese Zahlen werden je nach Profil anders aussehen, jedoch ist der Unterschied entscheidend. Dieser ist eklatant.

Eigene Reise wird zur Zitterpartie

Wir hatten im alten Jahr eine kleine Reise nach Dresden, die ziemlich genau 125 Kilometer auf der Autobahn betrug. Eigentlich wäre es mit unserem ID.3 (58 kW) kein Thema gewesen, mit dem Restakku auch wieder zurückzufahren. Doch die Temperatur von deutlich unter 10° machte uns einen Strich durch die Rechnung.

Unser Kurzurlaub wurde nach einer Stunde von einer Fraktur am Bein meines Sohnes unterbrochen. Nach fast 4 Stunden Krankenhaus sollte es doch wieder nach Hause gehen. Exakt 50 Prozent Akku verblieben uns hierfür. 30 Kilometer vor Ankunft war eine Zwischenladung notwendig, um nicht das Risiko eingehen zu müssen, mit 0 Prozent in die Stadt zu rollen.

Ich mag Winter nicht, mein Auto auch nicht

Unsere Autobahnreichweite bei Geschwindigkeiten von maximal 130 km/h liegt derzeit trotz voller Akkuladung bei unter 250 Kilometer. Noch weniger, wenn man sich einen Puffer für die nächste Ladesäule beibehält, um ganz sicherzugehen. Im Sommer sah das gänzlich anders aus, da waren wenigstens 300 Kilometer drin, meistens sogar mehr.

Meine Eltern fahren einen DS3 Etense, der im Winter eine noch viel größere Katastrophe bzgl. Reichweite ist. Natürlich ist das kein Langstreckenfahrzeug, aber unter 200 Kilometern sind meines Erachtens auch definitiv keine Langstrecke.

Länger Reise mit vielen Ladestopps bei winterlichen Temperaturen

Im Januar, einen Monat nach dem ursprünglichen Artikel, konnten wir uns auf einer längeren Reise erneut von den Nachteilen überzeugen. Diesmal waren es mit demselben Fahrzeug mehr als 450 Kilometer für eine Strecke und die Temperaturen lagen bei 0 – 2 Grad.

Auf dem Hinweg sind wir mit rund 85 Prozent los. Der erste Ladestopp war frühzeitig notwendig, wir sind außerdem erst mal vorsichtig rangegangen. Dennoch hatte der Akku nur rund 20 Prozent übrig, perfekt zum Schnellladen. Beim ersten Stopp am 300 kW Lader hat uns der ID.3 mit durchgängig 50 kW enttäuscht.

Das war glücklicherweise nicht immer so. Beim zweiten Stopp waren rund 90 kW möglich. Wie auch bei fast allen anderen Stopps waren maximal 85 bis 90 kW drin. In der Regel waren wir nach ca. 30 Minuten irgendwo zwischen 85 – 90 Prozent Akkuladung, sodass wir dann immer weitergefahren sind.

Bei insgesamt sechs Ladungen in zwei Tagen ist es uns nur einmal gelungen, mit 113 kW dem vom Herstellern angegeben Spitzenwert von 135 kW fast zu erreichen. Zufälligerweise am gleichen Lader, der uns am Vortag nur 50 kW geben wollte. Was mich nur noch mehr darin bekräftig, dass hohe Ladegeschwindigkeit oft genug nur unzuverlässig erreichbar ist.

Den Worst Case hatten wir auf der Rückreise. Wo wir hätten laden müssen, gab es zwei nur HPC-Punkte im Ort und Umgebung. Einer, der von der Auto-Navigation vorgeschlagen wurde, war jedoch defekt. Interessanterweise hatte die mobility+ App diesen Lader tatsächlich als „belegt“ angezeigt.

Der andere Ort, eine Aral-Tankstelle, hatte insgesamt sechs HPC-Ladepunkte, war aber aufgrund von Bauarbeiten am Tankstellengebäude gesperrt. Dennoch hat man uns aufs Gelände gelassen, das war Glück. Dort stand fast alles voll mit Fremdfahrzeugen.

2023-01-24-10-06-27

Eine derzeit noch zu große Diskrepanz

Ich benötige keine 500 Kilometer Reichweite und eine Zwischenladung für ein paar Minuten ist auch kein Beinbruch. Aber selbst mit einer 58 kW Batterie deutlich unter 300 Kilometer weit zu kommen, finde ich nicht gerade attraktiv. Wirklich mies ist letztlich die große Differenz von Sommer zu Winter. Ein bisschen wie bei WLTP vs. echte Reichweite.

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85 Kommentare

      1. In halbwegs ähnlichen Regionen hier um die Ecke ist das alljährlich das selbe Problem, weil Tanklaster gar nicht mehr dort hinkommen, wo die Tankstellen sind.

        1. Bin zwar eh kein großer Freund von E-Autos, aber mit dem ID3 beweist VW mal wieder, dass sie es nicht können oder wollen. Offensichtlich keine Wärmepumpe, evtl auch keine Vorkonditionirrung des Akkus und dann wird’s im Winter zumindest eine lässtige Angelegenheit. Mich würde mal interessieren was so ein Karren braucht, wenn man mal wirklich durchzieht mit 200. Ach nein, der fährt ja nur 160! Beschleunigung soll jetzt auch nicht so der Hammer sein obwohl das für ein E-Auto eigentlich die einfachste Übung sein sollte, siehe Tesla. Und dann 44k dafür Grundpreis? Da fährt selbst der 26 Jahre alte Corolla meiner Mutter länger und schneller. Schöne neue Zukunft!

        2. Wärmepumpe haben wir. Vorkonditionierung gibt es jedenfalls nicht mit meinem Software-Stand, aber einen aktuelleren zu bekommen, gestaltet sich auch schwieriger als gedacht. Nur 160 war mir bis auf einen einzigen Moment auf zuletzt über 1200 km Autobahn völlig ausreichend. Aus dem Alter bin ich raus, weil ich weiß, dass mich schneller fahren vorrangig nur schneller an den nächsten Halt an Tankstelle oder Ladestation bringt.

          Beschleunigung ist hingegen tatsächlich sehr stark, obwohl es lediglich 200 PS auf sehr viel Gewicht sind.

          Kaufen würde ich die aktuellste Generation eh nicht. Aber wir sehen gerade bei vielen Marken, dass die nun oftmals zweite Generation schon sehr viel weiter kommt und leistungsstärker ist.

    1. Selbst wenn es solche Pläne konkret für eine Umsetzung gäbe, dann sind ja alle wichtigen Fahren davon ausgeschlossen. Und wenn wir in einer so krassen Krise stecken, dann fahre ich vermutlich gerade nicht in den Urlaub und habe andere Probleme.

      1. Komisch, ich und meine Frau fahren seit vier Jahren Tesla, nun den dritten Winter, Langstrecke, beruflich, bis zu 1200km/Tag, wir haben nur geringe Reichweiten-Einbußen. Vlt. liegt es daran, dass wir wenig Kurzstrecke fahren und nicht ständig die Autos neu aufheizen, vlt liegt es an der Effizienz der Tesla, ich weiß es nicht. Aber diese krassen Einbußen sind jedenfalls nicht typisch für alle Elektrofahrzeuge.

        1. Fahre einen Tesla S und der Verbrauch im Winter ist bei Kurzstrecken fast doppelt so hoch wie im Sommer, selbst bei längeren Strecken um 40-50%.

  1. Wenn ich an die Anfeindungen hier, bei Heise und Caschy denke, als genau dieses Prob von mir angesprochen wurde… Danke für die Bestätigung, dass E-Fangirlz halt *drei* Fahrzeuge in ihrer Familiendatscha bereithalten müssen, wenn gewöhnliches Tagewerk mal *nicht* nach Plan verläuft.
    Als nächstes werden wir vermutlich die Studie lesen, wonach autonome Fahrzeuge außerhalb vom kalifornischen Tages-Standardwetter und abseits der Teerstraßen heftige Navigationsprobleme haben. Captain Obvious hat gesprochen.

  2. Die spannende Frage ist doch: Ist es ein Modell mit oder ohne Wärmepumpe?
    Für ein Modell ohne Wärmepumpe muss man sich vor dem Kauf sicher sein diesen Nachteil in „Kauf“ zu nehmen, dafür muss man einen Schein weniger hinlegen.
    Die Wärmepumpe sollte eigentlich gerade bei kalten Temperaturen auf der Langstrecke ihre Stärke zeigen, allerdings hat nextmove im Januar 21 bei einem Vergleichstest genau das Problem mit dem Reichweitenverlust für beide Varianten festgestellt und wenn ich mich recht entsinne hat VW Besserung per Update versprochen.
    Wenn das nicht eingetroffen ist wurde entweder das Update noch nicht aufgespielt, ausgerollt, veröffentlicht oder hat vielleicht auch einfach nicht geholfen.

    1. Ist meines Erachtens unerheblich, weil es mir bei diesem Thema immer vorrangig darum geht, welche Vor- und Nachteile es ggü. klassischen Verbrennern gibt. Und da ist, ob Wärmepumpe hin oder her, der Unterschied von Sommer zu Winter schon wesentlich größer.

      1. Dann muss ich ihnen aber leider mitteilen das ihr Artikel sehr einseitig recherchiert ist.
        Denn die Einschränkung verteilen sich über die vorhandenen Modelle in einem so breiten Spektrum dass man sie nicht über einen Kamm scheren kann. Was bei manchen Modellen eine gravierende Einschränkung ist, ist bei anderen nur ein kleines Manko was von anderen Punkten aufgewogen wird.
        Umso wichtiger ist es da doch wenn es sich um Einschränkung handelt welche der Hersteller durch ein Update noch abmildern könnte.
        Wir selbst fahren übrigens einen Zoe welcher mit der Winterreichweite nur ein sehr kleines Problem hat, dafür sind andere größer.

  3. Wo wird jetzt hier ein Problem dargestellt? Ja im Winter ist der Verbrauch höher. Auf der Autobahn auch eher 22kWh/100km. Wie weit man damit kommt kann man sich ja einfach anhand der Akkugröße ausrechnen, bzw. Der Boardcomputer hat es ja komplett richtig angezeigt.
    Wenn man doch plötzlich Reichweitenangst bekommt, hätte man auch langsamer fahren können. Alternativ den Zwangsstop am Klinikum nutzen und die Ladesäulen dort im Parkhaus nutzen. Das wäre quasi ohne Zeitverlust gegangen. Aber ja man hatte sicher wichtigeres im Kopf.
    Dennoch sollte nicht unerwähnt bleiben, das für eine sichere Heimfahrt hier in dem Fall 5min am Schnellader nötig waren. Nicht etwa 45min oder so.
    Also wo war noch Mal das Problem? Man muss Bekanntes anwenden?

    1. „die Ladesäulen dort im Parkhaus“ – hahahhahahahaha. Ich lache mich leider tot darüber. Um damit rechnen zu können, dass das überall an jedem Klinikum möglich wäre, sind wir noch sehr viele Jahre entfernt. Leider.
      Ich habe doch geschrieben, dass wir kurz geladen haben. Aber das ist mir beim Verbrenner in dieser Form halt noch nie passiert, schon gar nicht auf letztlich so kurze Distanz.

  4. Fahr doch einfach etwas langsamer. Auch mit 100 oder 110 km/h kommt man ans Ziel. Ich verspreche dir, die Reichweite verbessert sich dadurch deutlich.

    1. Elektroauto per se ist sicherlich kein Problem. ich komme mit meinem Tesla auch im Winter problemlos 350+ km und habe keine Reichweitenangst oder friere im Auto. Klar kann es sein, dass einige Modelle einiger Hersteller Schwierigkeiten haben. aber ich vermute eher, dass das Problem wie so oft hinter dem Bildschirm/Armaturenbrett sitzt.

    2. Ich bin nun weit vom Rasen entfernt, aber 100 ist mir eindeutig zu wenig. Ich schon fließend mitfahren und damit meine ich nicht bei den LKWs.

    3. Oh ja! du sprichst mir aus der Seele. Auch Verbrenner haben im Winter weniger Reichweite. und selbst mit dem kleinste Akku von Hyundai, schaffe ich im Winter 260km ( mit Heizung 21°, Lenkradheizung uns allen Assistenten)

  5. Als Model 3 LR Fahrer merke ich fast keinen Unterschied. 16kwh Verbrauch im Winter bei 82kwh Kapazität. Kann jeder selbst ausrechnen.

  6. Ich finde es gut, dass ihr ein Eauto gekauft habt, und nicht weiter gedankenlos Erdöl aus Menschnverachtenden Staaten in klimaschädliches CO2 und Atemluftdreck verwandelnd in unsere Atemluft bläst. Nur schade, dass hier nun über ein Reichweitenproblem gejammert wird, dass nur eins ist, weil man mit bisschen zu hohen gewohnten Ansprüchen unterwegs ist. Leider ist Reichweitenjammerei ein gefundenes Fressen für die Öl-Verbrennerlobby. Und deshalb erscheint das Gejammer an prominenten Stellen in den Medien, um damit weiter Käufer von Eautos anzuhalten.
    Herzliche Grüße
    Bado.

  7. dieser Artikel ist kompletter Unfug. lernt mit dem Fahrzeug umzugehen und plappert nicht immer alles nach.
    ein E-Tron 55 Fahrer.

    1. Der wesentlich höhere Verbrauch ist Tatsache und ganz klar ein Problem, wenn wir alle auf E „zwingen“ wollen. Mit meinem vergleichbaren Verbrenner bin ich auch im Winter noch 700 km gekommen, da sind 450 km weniger bei 10K höherem Preis mE nicht schönzureden. Und „mit dem Fahrzeug umgehen“ wäre 90 km/h rechte Spur. Nein danke, das ist mir dann auch zu wenig. Wir konnten weder dort laden, wo wir zuvor mit dem Kind waren und am Krankenhaus auch nicht. Wo genau wären denn der Punkt, an dem ich den Umgang lernen kann?

      1. 250 statt 300 km finde ich jetzt nicht so krass. Der „Vorteil“ des Verbrenners an dieser Stelle ist, dass er die Energie Winters wie Sommers gleichmäßig verschwendet, die er dann im Winter für die Heizung verwenden kann. Im Sommer muss sie dann mehr nach außen abgeleitet werden.
        Der Reichweitenunterschied zwischen Winter und Sommer ist also der Sparsamkeit im Sommer zuzurechnen.

    1. definitiv kann ich die Geschwindigkeit mindern aber bei einem PKW, welcher teilweise locker 50t plus kostet erwartet ich einfach das ich im Winter zu meiner alten Mutter fahren kann, mit Ihr Essen fahre und dann wieder problemlos heim komme.

  8. Ja, das Auto ist wiedermal schuld, weil der Fahrer nicht sparsam fahren kann. Ich möchte jedenfalls im Winter nie mehr ohne E-Auto sein: seit dem nie mehr in ein kaltes Auto eingestiegen. Was kommt wohl im Alltag öfter vor?

    1. Genau das ist doch die Frage. Wir fahren noch so wenig, dass es mich im Alltag nicht stört, öfter eine Ladeäsule aufsuchen zu müssen als früher eine Tankstelle. Würden wir aber etwas mehr fahren, wäre das schon ein deutlicher Störfaktor.

      Und sparsam fahren kann ich sehr wohl, aber ich werde bestimmt nicht zum 90 kmh Schleicher.

  9. Ich kann das Problem nicht verstehen, fahre einfach um die 100 km/h und schon nimmt der Verbrauch deutlich ab. Was bringt dir das schnellere fahren wenn du deshalb 1x zwischenladen musst. Und am Rasthof Dresdner Tor sind Ionity Schnellader, erreichbar ohne Umweg. Wenn ich beim Verbrenner noch 10 Liter im Tank habe, dann fahre ich auch langsamer zu nächsten Tankstelle. Komisch in anderen und deutlich größeren Ländern sind 110 km/h Höchstgeschwindigkeit, da gehts auch.

    1. Geile Logik. Und warum geht’s da wohl? Weil man mit 110 locker mitschwimmen kann weil alle anderen es auch fahren. Ich möchte nicht mit 100 zwischen den LKWs klemmen und auch nicht auf der Mittelspur die anderen nerven.

    2. Fahre einfach Bus, dann musst du auch nicht laden :D… Immer wenn es um dieses Thema geht, kommen Leute, die einem sagen, dass man doch einfach viel langsamer fahren soll. Allerdings will ich wohl wenigstens die gängigen 130 fahren können, die in Deutschland die Regel sind. Was woanders die Regel ist, kann mir da ziemlich egal sein.

      Abgesehen davon waren wir nicht krampfhaft leer. Aber der Verbrauch schlussendlich unterwegs so hoch, dass der Puffer von ca. +40 km dermaßen eingeschrumpft ist, dass ich am Ende wohl gar nicht angekommen wäre. Und da bin ich tatsächlich nicht übermäßig schnell gefahren, weil ich damit schon rechnete.

  10. Au ja, jeder Deutsche Bundestrainer meldet sich.
    Nur zur Erinnerung: Öffentlicher Verkehrsraum dient der flüssigen Fortbewegung von A nach B, und nicht den persönlichen Sparzielen beim Verbrauch.
    Liest sich hier wie die Diskussion bei Fehlern von Smartphones, wo die Fangirlz sich alles schön reden und der Nutzer mit den gemeldeten Problemen an allem schuld ist.

    1. Der Verkehr auf der Autobahn fließt zumindest auf der rechten Spur idR mit 90km/h, insofern sehe ich nicht wo man mit sparsamer Fahrweise irgendjemand aufhält.
      Mal ganz davon abgesehen das Mehrspurige Straßen ihre höchste Kapazität bei ca. 80km/h haben. wenn das Ziel also ist möglichst viele von A nach B zu bekommen heißt es 80 für alle. Alles darüber hinaus ist Egoismus.

  11. so ein Quatsch. Mit den heutigen Reichweiten ist das überhaupt kein Problem. und selbst bei meinem 2017er Elektroauto mit halb oder Drittel so kleinen Akku im Vergleich zu aktuellen Fahrzeugen bin ich noch nicht einmal im Winter liegen geblieben. Und ob ich jetzt mehr Strom oder mehr Sprit brauche ist ja völlig egal, der Winter sorgt für mehr Verbrauch. so oder so.

    1. „Die Wissenden“, mehr Sendungsbewusstsein geht nicht. Warum nicht gleich die Auserwählten?

    2. Ich bin jetzt ganz gespannt wie du uns erklärst warum ein Benziner im Winter auf der Autobahn mehr Sprit verbraucht.

      1. weil ein thermodynamischer Prozess effizienter ist, je höher der Temperaturunterschied ist. und im Winter wird dem Motor einfach mehr Wärme abgeführt, z.b für Beheizung des Innenraums, damit wird der Verbrennung mehr Wärme entzogen und somit bleibt weniger für Arbeit übrig. und zweitens die elektrische Verbraucher gibt es auch bei Benziner. und z.b. Abblendlicht braucht ca. 60 Watt. während diese aus dem E-Auto Akku genau 60 Watt entnehmen, muss ein Verbrenner 200 Watt an Benzin verbrennen. Und im Winter fährt man nun Mal öfter mit Licht, elektrischen Scheibenheizung, vielleicht noch Sitzheizung usw.. alles elektrische Energie die im Verbrenner nur sehr ineffizient erzeugt werden kann.

    3. Ich bleibe auch nicht liegen, weil ich natürlich vorher lade. Logisch. Dennoch ist es ein eklatanter Unterschied, ob ich laden oder tanken muss, die Verfügbarkeit der notwendigen Einrichtungen ist einfach immer noch an vielen Orten extrem unterschiedlich. Mal abgesehen von der Häufigkeit. Auf einmal tanken bei unserem vorherigen Skoda Scala kommt jetzt dreimal laden beim ID.3. Nicht gerade ein Punkt, mit dem ich andere von E-Autos überzeugen kann.

  12. Sag mal, gehst du auch in den Supermarkt, kaufst dort Wasser und schreibst einen erstaunten Artikel, wenn es bei -20 Grad auf einmal in der Garage eingefroren ist, ganz anders als im Sommer?

    Ich verstehe das nicht. Jeder, der sich auch nur einen Hauch mit Elektromobilität befasst hat, weiß das vorher. Und er kann sich frei entscheiden, ob er ein E-Auto kauft oder nicht. Ich habe eines und will es nie wieder missen.

    An alle anderen, die sich durch diesen Artikel bestätigt sehen: Kauft kein E-Auto, es ist ganz furchtbar!

    Dann bleibt es für die Wissenden an den Ladesäulen wenigstens etwas leerer…

    1. Weil ich vorher die Theorie kenne, kann ich trotzdem nicht wissen, ob es mich im Alltag wirklich belastet. Niemand muss meine Erfahrungen teilen, dennoch werde ich sie mitteilen.

      Und stell dir vor, ich fahre den ID.3 trotzdem weiter, weil eben nicht alles furchtbar ist.

      Zu guter Letzt finde ich es wirklich nervend und arrogant von Teilen der E-Fraktion, die sich für so schlau und allwissend hält. Was euch aber auch keinen Kilometer weiterbringt.

  13. Moin, könnte man in dem Artikel eventuell nochmal die Einheiten überdenken? Beim Verbrenner hab ich ja auch nicht 50ps im Tank und beschleunigte mit 300 Litern.

  14. ehrlich. finde ich zwar ärgerlich, aber logisch. deswegen halte ich das für Geheule. die kürzere Reichweite ist doch absolut logisch, für jeden mit ein bisschen Physikkenntnissen. klar ein Verbrenner hat Abwärme ohne Ende welche er in den Fahrerraum schmeißen kann, und muss dafür nicht extra Energie aufwenden. aber auch ein Verbrenner verbraucht im Winter mehr. nur merkt man es nicht so. klar kommt ein Elektroauto weniger weit wenn man im Winter mit Heizung und vielleicht noch nicht fährt. das ist nur logisch. es ist kein Nachteil, sondern logische Konsequenz der Effizienz. ich übrigens kann man noch einige Kilometer einsparen wenn man nur 120 statt 130 fährt. der Luftwiderstand steigt nämlich quadratisch zu Geschwindigkeit. ein Auto was 200 statt 100 fährt Verbrauch 4 Mal so viel Energie für die Überwindung der Luftwiderstandes.

  15. Falsche Überschrift, muss heißen ID.3 ist im Winter ein Problem. Und das Problem ist nicht die Reichweite, der höhere Verbrauch oder der zu kleine Akku. Das Problem ist die Software und das fehlende Thermomanagement des Akkus zum Schnellladen. Im Winter muss der Akku vortemperiert werden, ansonsten sinkt die Ladegeschwindigkeit drastisch. Dann bringt einem der tolle 350kW Charger nichts wenn nur 20-30kW in den Akku fließen. Tesla macht’s richtig und temperiert den Akku während der Fahrt zum Schnelllader vor. Kein Problem daher im Winter. Und nein, mit einem Elektroauto muss man nicht immer bis zum Ziel mit einer Akkuladung kommen. Schnelllader gibt es mittlerweile überall, und nicht nur von Tesla. Ich musste in 4 Jahren elektrisch fahren noch nie zittern wegen der Reichweite. Den Tank fährt man doch auch nicht leer und erst wenn die Tankmeldung angeht muss man dann zittern wegen der geringen Restreichweite zur nächsten Tankstelle.

    1. Mein, mein Problem ist in erster Linie die stark reduzierte Reichweite. Aber ja, eine Temparierung auf Knopfdruck wäre schon hilfreich, aber vor allen Dingen ohne Navigation.

  16. Was sich heute alles Journalismus nennen darf….

    Sehr einseitiger Artikel, anhand der Wortwahl in den Kommentatoren des Autors kommt diese Einseitigkeit und Ablehnung gegen Elektroautos zum Vorschein.

    Ein einziges, nicht effizient gebautes Elektrofahrzeug als Maßstab für eine gesamte Produktsparte zu nehmen ist höflich ausgedrückt „unseriös“.
    Einfach mal mit gut entwickelten und effizienten Elektroautos im Winter sehen und dann sieht die Welt schon anders.

  17. Da fühlen sich Elektro Jünger schon getroffen, wenn die Wahrheit geschrieben wird. Die Reichweite ist einfach Mist, um Winter wird es noch weniger. Und auch wenn es Schnellader gibt, die Zwangspause wäre sonst eben nicht notwendig. Dann immer der Top mit 100 fahren. Machen sie dann leider auch gerne links oder in der Mitte…
    Wie viele der gut situierten Elektrofahrer mit eigenem Haus hätten sie den Drittwagen wohl ohne Prämie gekauft. Dazu waren die 0,25 % als Dienstwagen notwendig, um das ganze in Schwung zu bekommen. Warum wohl?

  18. Ein Liter Diesel hat knapp 10kW Energie. Bei einem kleinen Tank von 50 Liter schleppe ich 500kW mit mir herum. Man stelle sich vor ein e Auto hätte solch eine Batterie an Board, da würde niemand sich über den Winter beschweren, selbst wenn die Karre 30kW auf 100km verbraucht.

    Was soll so ein Artikel, vielleicht ist ein wenig Nachsitzen im Fach Physik angesagt…!!

    1. Der Wirkungsgrad von Verbrennungsmotoren beträgt ca. 35-40% – auch physikalisch erklärbar ;-)

  19. Sorry, fahren Kona EV mit kleinen Akku und bis jetzt habe wir festgestellt dass sich die Reichweite um 10-15% sinkt (wenn der Wagen komplett geheizt werden muss, wenn nur nur der Fahrer drin ist sind es teilweise sogar unter 10% ). Muss aber auch dazu sagen das wir in beiden Autos eine Wärmepumpe haben und auch viel die Lenkrad- und Sitzheizung nutzen. E-Auto fahren ist eben was anderes und fängt schon beim tanken an. Viele sind wegen Bequemlichkeiten nicht geeignet ein E-Auto zu fahren.

    1. Kona ist das Reichweiten-Wunder schlechthin!
      Hatte mit meinem Vertex 64kW über 3 Jahre und 41tkm einen Durchschnittswert von 12,3 kWh/100km gefahren. Auto stand immer draussen.

  20. Hallo, zumal der id3 erst mit dem großen Akku für weite Strecken interessant ist bleibt unbestritten. Und das man sich mit dem E-Auto an ein anderes Fahrverhalten gewöhnen muss auch. Da ich bereits seit 2018 elektrisch unterwegs bin, ergibt sich dergleichen Probleme nicht. Ich war bereits im diesen Winter elektrisch im Wintersport und hatte null Probleme. Planung ist das Zauberwort. Ich hatte sogar eine Ausfahrt verpasst (eigene Dummheit) und musste ein paar Kilowatt an einem 22kw nachladen. Auch okay. Sonst hatte ich auch noch 40% weniger Kosten als mit dem Verbrenner. Der nächste Winterurlaub ist bereits geplant und wird ebenfalls ohne Probleme ablaufen, weil ich noch eine bessere Ladeplanungs-App gefunden habe. Aber wie oben genannt, komme ich mit dem 64kw/h Akku durch den Winter.

    1. @Wolfgang
      Wenn’s denn Spaß macht…
      Klingt für mich so attraktiv wie das Fahren mit Bus und Bahn, nach meinen etlichen schlechten Erfahrungen. Aber wer freiwillig täglich sein Smartphone, Smartuhr, Notebooks, Hörgeräte, Sexspielzeug, etc. aufladen muss, den stört vermutlich eh nix mehr.

      Man muss sich seine Käufe immer irgendwie schönreden.
      Bei meinem 2006er Benziner 3k€ PKW, den ich seit sechs Jahren problemlos durch HU und AU bringe, klappt da übrigens besonders gut. Neuer Akku hat da nur 50€ gekostet, Bremsen und Beläge kosten kaum, Langlauföl wird nur nachgefüllt und Filter gewechselt und wenn ich alle zwei Monate mal tanken muss kratzt der Spritpreis auch nicht so. Ok, Reifen vielleicht in zwei Jahren wieder, mit 55PS halten die ewig.

      Wie bereits geschrieben, wer die Kohle hat und die elektrischen Spielzeuge gerne bepuschelt darf das gerne. Mir kommt jedenfalls nichts unter mindestens 500km Reichweite in den Unterstand, und der 10l Kanister E5 ist immer gut gefüllt.

      Tanken wenn es günstig ist, nicht wenn der Wagen es will.

  21. Ach, wer hätte DAS denn gedacht:
    Im Winter gibt’s Probleme mit reinen E-Autos?!? Was bitte schön habt ihr denn erwartet was passiert? Einerseits hat die Batterie, wie ja schon seit Jahrzehnten bekannt, im Winter eh‘ schon zu kämpfen… Ach ja, und da war ja noch etwas – man braucht Strom für die Heizung und das Licht – weil es im Winter nun mal meistens kalt ist; dunkel ist’s auch oft. Tut mir ehrlich nicht leid, ihr E-Fahrer, aber DAS konnte man sich doch denken…

  22. Muss es Tempo 130 sein. mit 110 komme ich im Winter deutlich weiter. Heizung auf 18 Grad reicht völlig. Sitz Heizung braucht kaum etwas. Ich komm klar, auch im Winter.

  23. Ich habe so richtig in den Mülleimer gegriffen. Opel Mokka bestellt und von Werbung blenden lassen. Bin im Eco Modus auf der Autobahn bei Tempo 100 bis 110 und 15 Grad Temperatur statt angegebenen 330 km nur 250 gekommen….Jetzt halbiert sich bei den Temperaturen um 0 Grad die Reichweite. Absolute Katastrophe.
    Für mich grenzt das an Betrug.

  24. Das eigentliche Problem sind die viel zu hohen Preise für Strom in Deutschland. Wenn man sich vor Augen führt, dass ein Liter Diesel 10kWh Energie enthält dann sieht man was für eine Energieverschwendung es ist mit einem Verbrenner zu fahren. Ein Verbrauch von 5l/100km entspricht also 50kWh/100km. Setzt man jetzt 2 EUR für ein Liter Diesel an, dann dürfte die kWh Strom am Schnellader an der Tankstelle fairerweise maximal 20cent kosten. Noch krasser ist es beim Heizen. Der Strompreis muss runter, sonst wird das nichts mit der Energiewende. Leider hat man seinerzeit beim der Implementierung des liberalisierten aber stark regulierten Strommarktes ein völlig ineffizientes extrem teures System geschaffen. Das muss also reformiert werden. Bis dahin lohnt sich das E-Auto nur für diejenigen, die den überschüssigen Strom ihrer PV ins Auto laden anstatt ihn für ein paar lächerliche Cent ins Stromnetz einzuspeisen. Und dies ist leider nur einem geringen Teil der Bevölkerung möglich.

    1. Die Reform des Strommarktes hinsichtlich Gaspreiskopplung (Merit Order) soll wohl 2023 kommen. Ansonsten ist Strom zwar „teuer“, aber 100 km Kosten immer noch zwischen 30% und 50% weniger als mit dem Verbrenner. Die stark schwankenden Preise während einer Energiekrise sollte man nicht als Maßstab nehmen. Dezember und Februar treten zwei Stufen eines Ölembargos in Kraft, dann wird das Ganze Preisniveau noch mal kräftig durchgemischt. Auch sollte man nicht von den Ladekosten ausgehen, die in der Presse auftauchen, da ist viel Unwissenheit dabei.

    2. @Micha „Das eigentliche Problem sind die viel zu hohen Preise für Strom in Deutschland“
      Das wird sich auch nicht mehr doll ändern. Ihr fallt immer wieder auf diese Werbung für Monokulturen herein. Von Seelenverkäufern als Endlösung aller Probleme angepriesen.
      Wie sonst, holt man die bei Verbrennern immer mehr wegbrechenden Gewinne bei Gerätebau, Wartung und der Tank-Infrastruktur wieder herein, wenn nicht durch höhere Preise bei Aufbau und Betrieb der E-Leitungen? Hier in der Stadt verlegt man gerade armdicke Bündel neuer Kupferleitungen, für lau?

  25. Ich fahre den Kia Ev6 und kann solche Probleme nicht bestätigen. Ein Skitag in Österreich mit über 400 km Strecke Gesamt, war problemlos machbar, auch ich habe 4 Minuten 30 Sek. zwischengeladen und in der Zeit eine Cola gekauft.

    1. Tatsächlich war bei meinem Zwischenstopp die Ladesäule auf dem Restplatz am Arsch der Welt. Leider auch nicht attraktiv, da noch groß rumzulaufen.

  26. Ich kann das ganze nachvollziehen und denke persönlich eher, dass das Problem mit der Größe des Innenraums skaliert. Wir fahren e-spacetourer und im Winter ist es kein Problem den Verbrauch auf 50kwh zu verdoppeln. Wenn ich alleine fahre nutze ich daher die Heizung erst wenn es wirklich unangenehm wird, aber welche Frau macht sowas mit? Da denken Männer oftmals praktischer und reihen sich auch mit 85kmh zwischen den Lkws ein um ohne Ladestop ans Ziel zu kommen.

  27. Das ist natürlich erstmal nervig, aber man sollte dabei nicht vergessen.

    Eine Ladung von 20 auf 80% (also ca. 200km Winterreichweite in deinem Fall) sollte bei erwärtem Akku ca. 30 Minuten dauern. Bei angenommenen 110km/h Durchschnittsgeschwindigkeit (mehr erreicht man realistisch selten) macht das also selbst in diesem Szenario nur eine Fahrtzeitverlängerung von ca. 20-30% auf längeren Strecken aus. Auf sehr langen Strecken wiederum wird der Effekt wieder abgeschwächt, weil jeder halbwegs vernünftige Mensch da ohnehin längere Pausen machen sollte (und wenn er beruflich unterwegs ist sogar muss!)

    1. @Oskar
      Bitte bedenke noch den Windchill, durch den das Fahrzeug bei Regen noch mehr unterkühlt wird! Oder kauft einfach eine professionelle Disponentensoftware, die automatisch eure Strecke optimiert und die Geschwindigkeitsparameter in die KFZ Steuersoftware überträgt.
      ‚Schland hat immer noch zu viel Leute mit zu viel Geld über, wenn man die aktuellen Zulassungszahlen für mehr E- und weniger Verbrenner Fahrzeuge sieht, und nur (WIMRE) 45% Gebrauchtwagenkäufer.

  28. Zusatztank für Benzin oder Diesel rein, Eberspächer oder so dazu, und schon bleiben die paar kWh in den Batterien fürs reine Fahrvergnügen vorbehalten. Der Gebläsestrom für die Zusatzheizung ist erheblich weniger als für die Wärmepumpe, und preislich gibt sich das nicht viel. Nebenbei kann damit auch schon vor Fahrtantritt der Fahrgastraum und die Batterie vorgewärmt werden… für reine Heizzwecke könnte da statt Diesel evtl auch Heizöl zulässig sein, bin mir aber nicht sicher. Nebenbei braucht mein Opelchen mit dem 1,4er Benziner im Winter knapp 8% mehr, und 40k Euronen oder mehr für was Neues hab ich grad nicht rumliegen, also muß der noch ein bisserl durchhalten.

  29. Rechnet sich denn das E-Auto ohne politische Eingriffe in die Preise wie Steuern auf Benzin/Diesel oder Übernahme eines Drittels des Kaufpreises für ein E-Auto.

    Wenn nicht, dann ist das E-Auto nichts anderes als das Absägen des wirtschaftlichen Astes, auf dem man sitzt.

    Vor allem ist die Öko-Bilanz des E-Autos verheerend. Deswegen ist es ja so extrem teuer, weil der Ressourceneinsatz zu dessen Herstellung sehr hoch ist.

    1. Es ist aber auch falsch zu glauben, dass dieser Ast für immer so bleiben würde. Ganz im Gegenteil. Wenn sich die Welt bewegt, kann man nicht hoffen, mit der alten Denkweise noch irgendwie durchzukommen. Das zeigt Deutschland gerade in Gänze beeindruckend in negativer Hinsicht.

  30. Wer bei der Rettung des Klimas vorne dabei sein möchte, muss E-Auto fahren und eben die Nachteile in Kauf nehmen. Nein, nicht dass sich dadurch wirklich etwas verändern würde, aber das ist nun einmal die derzeit verkündete einzig zulässige Wahrheit. Sieht man ja alleine schon an der Armee an Teilnehmern, die hier der Elektromobilität das Wort reden, obwohl hier ansonsten in der Kommentarspalte längst nicht so viel los ist. Ganz wie auf Befehl und womöglich noch dazu bezahlt…

    1. Bezahlt ist hier keiner, Debatten werden im Net einfach aggressiver geführt und es gibt gewisse Themen, die immer sehr strittig sind.

  31. Es ist ein bekanntes Phänomen: Elektroautos sind im Sommer sparsamer als im Winter. Oder sollte ich besser sagen: Es ist ein Phänomen, von dem manche glauben, es sei bekannt? Denn eigentlich gibt es kaum jemanden, der es selbst erlebt hat. Ich aber gehöre zu den Auserwählten, die dieses Phänomen am eigenen Leib erfahren durften. Ich besitze nämlich einen VW eUp, und ich kann Ihnen sagen: Im Sommer ist dieses Auto ein echter Spritsparer.

    Man mag es kaum glauben, aber ich habe es mit eigenen Augen gesehen: Mein eUp schafft es tatsächlich, seine Reichweite im Sommer um fast 30 Prozent zu erhöhen! Ich habe die Probe aufs Exempel gemacht und bin extra an einem sonnigen Tag mit voller Batterie losgefahren. Das Ergebnis war verblüffend: Ich konnte tatsächlich noch weiter fahren als angezeigt!

    Aber wie ist das möglich? Warum ist ein Elektroauto im Sommer sparsamer als im Winter? Die Antwort ist eigentlich ganz einfach: Es hat mit Wärme zu tun. Im Sommer erwärmt sich das Innere des Autos und das hat zur Folge, dass die Batterie besser arbeitet. Es ist fast so, als würde man eine Decke über die Batterie legen – sie arbeitet einfach besser, wenn sie warm ist.

    Das ist natürlich eine tolle Nachricht für alle eUp-Fahrerinnen und -Fahrer. Endlich müssen wir uns keine Sorgen mehr machen, ob die Reichweite im Winter ausreicht. Denn jetzt wissen wir: Im Sommer ist alles kein Problem!

    Aber natürlich hat die Sache auch einen Haken. Wenn im Sommer alles so einfach ist, was passiert dann im Winter? Muss ich meine Batterie dann in den Kühlschrank legen, damit sie nicht einfriert? Oder einfach unter die Jacke, damit sie warm bleibt? Es bleibt abzuwarten, ob die Wissenschaftler von Volkswagen bald Antworten auf diese Fragen liefern können. Bis dahin

  32. 130 km/h? Wenn ich das schon lese. Ich fahre seit 1 Jahr 100 auf Autobahn und 80 auf Landstrassen, weil ich mir Auto sonst gar nicht mehr leisten kann. Der Verbrauch ging im Schnitt auf 6.0l Diesel zurück, das ist ok. Ich fahre einen grossen 7 Sitzer Van. Man kommt auch so an, meist viel entspannter. Niemand muss 100 Sachen an einem Tag erledigen. Das Unfallrisiko sinkt. Neulich hat mich einer abends überholt, ca. 130 auf Landstrasse hatte der. Paar km später stand er rechts mit Warnblinker mit zetrümmertem Auto: Rehunfall. Selbst schuld, sage ich nur.

    In anderen Ländern sind 130 km/h auf Autobahn gar nicht erlaubt. Also bitte erstmal HIER etwas ändern, an sich selbst, bevor man andere mit seinem Gejammere nervt.

    1. Kein Mensch braucht einen 7-Sitzer, dir ist das Klima wohl völlig egal, was? Kaufe dir bitte ein Lastenrad und zeige, dass du es ernst meinst!

        1. Mir ja auch, aber wer anderen vorgibt, nicht schneller als 100km/h fahren zu müssen, muss die Gegenforderung akzeptieren, sich das Fahrzeug vorschreiben zu lassen.

  33. Grundsätzlich ist die e Mobilität eine Pionierleistung. Soll heißen, dass man sich von alten Gewohnheiten lösen muss. Obwohl es augenscheinlich das gleiche ist, sagen die Fakten was anderes.
    Besagte Reichweiten und Verlust an deren im Winter sind jetzt nunmal da, aber verschwinden im Laufe der Entwicklung.
    Wenn man sich für so eine neue Technologie entscheidet, dann hat man die Pflicht, sich genau zu informieren, andernfalls bleibt man liegen oder greift auf veraltete Technik zurück.
    Die Zukunft gehört den Pionieren, die anderen profitieren dann um Jahrzehnte zeitversetzt. Ist so, hab ich mir nicht ausgedacht.
    Ich bin wohl eine Ausnahme, weil ich mich von klein auf mit e Mobilität beschäftige. Seit 2012, also seit Beginn der Tesla-Ära informiere ich mich über deren Fortschritt. Somit überrascht mich das mit der Wimterreichweite nicht.
    Ich weiß auch, dass man sich noch keinen VW zulegen sollte, weil die deutschen Autobauer es nunmal verschlafen haben und zwar vorgeben der Zukunft offen zu stehen, aber im Kern haben sich verkrustete alte Meinungen gebildet.
    Ich finde das persönlich sehr bedauerlich und wünschte es wäre anders.
    Nun fahre ich schon mein zweites eAuto und es ist, oh Wunder, kein Tesla. Ich bin nunmal ein Pfennigfuchser und schaue explizit auf Preis/Leistung. Also einen Koreaner. Der hat eine Wärmepumpen und macht im Winter noch locker 350 km bei 430 km im Sommer. Details spare ich mir.
    Also ich empfehle kein eAuto zu kaufen, wenn man noch einen guten Verbrenner hat. Es wäre sinnlos den abzugeben. Das rechnet sich nicht.
    Dann empfiehlt es sich, sich richtig richtig gut zu informieren. Youtube bietet da immens viel Informationen, sowie Internetseiten im Format von goingelectric.de.
    Ansonsten sei „kein“ Pioneer und warte bis es besser wird, denn das wird es. Leider nur nicht aus Deutschland.

    1. Ich möchte Mal eine Lanze brechen für die deutsche Autoindustrie, bzw. für einen Hersteller, weil anders als hier immer dargestellt, ist DIE deutsche Autoindustrie nicht eine große Firma, die alles gemeinsam entscheidet und alles abgesprochen in Gleichschritt erledigt.
      Ich habe meiner Großmutter letztes Jahr einen BMW i3 gekauft. Das Auto verkauft BMW seit ca. 2013. Selbst in 2023 ist das Auto noch modern und an Effizienz von sehen wenigen (auch nicht Tesla) erreicht.
      Klar, danach ist BMW etwas eingeschlafen, kommt aber jetzt gerade richtig zurück.
      Aber ich verwehre mich gegen dieses dauernde „Die deutsche Autoindustrie hat verschlafen“

  34. Die VW Gruppe E-Autos sind auch der grösste Schrott auf Erden.
    Das man so ne Büchse als Referenz nimmt ist halt schon sehr schwach. Wenn man halt wieder einmal keine Ahnung hat. Wie kann man überhaupt Geld für was so hässliches ausgeben und nein, das ist nicht Subjektiv, die Dinger sind einfach Öde AF.

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