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Eric Schmidt: Das Internet muss lernen zu vergessen, Google arbeitet daran

Denny Fischer

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Eric Schmidt

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Es gibt gewisse Momente im Leben, die besonders präsent aufgrund ihrer Aktualität sind, dann aber irgendwann wieder in Vergessenheit geraten. Das soll in Zukunft auch bei Google möglich sein, wie Eric Schmidt jetzt in einem Interview andeutete. Keine Generation wie die heutige hat den Alltag so mit Fotos und Videos dokumentiert wie unsere. Und höchstens die Folgegenerationen werden diese Inhalte noch mehr im Netz und damit mehr oder weniger in der Öffentlichkeit teilen. Genau deshalb müssen das Internet bzw. die Dienste dafür angepasst werden.

Bisher heißt es immer „das Internet vergisst nie“, doch genau daran will Google etwas ändern, wie Schmidt meint.

Es gab noch nie eine solche Generation, die ihr komplettes Leben in Form von Bildern festgehalten hat. Wir Google] sind dafür verantwortlich, dass wir gewisse Informationen nach einer Weile einfach vergessen. Das ist einfach das Richtige. Es gibt gewisse Situationen im Leben, die es besser nicht gegeben haben sollte.

Es gibt so viele belanglose Dinge, die nach einem Tag einfach wieder uninteressant sind, weshalb diese aus dem Internet auch wieder verschwinden können. Doch keiner von uns löscht das Bild oder den Tweet von gestern, nur weils nicht mehr aktuell ist. Und eben weil viele Menschen mit ihrer Privatsphäre so offen umgehen, zumindest im Internet, liegt es auch in der Verantwortung derer, die das ermöglichen, also Google und andere Konzerne dieser Art.

Doch welche Algorithmen es braucht, um dem Internet ein Gedächtnis zu verpassen, bleibt vorerst ungelöst aber ein sehr spannendes Thema.

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(via FutureZone)

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