Erste Eindrücke vom Huawei Mate 8

Seit Freitag habe ich das Vergnügen mal wieder ein Smartphone testen zu dürfen auf welches ich mich persönlich seit den ersten Gerüchten gefreut habe: Das Huawei Mate 8. Ob der Erstkontakt der Vorfreude gerecht wird lest ihr jetzt.

Design / Verarbeitung

Mate-8

In diesen beiden Punkten ist Huawei ja bekannt sich etwas mehr Mühe zu geben und auch im Falle des Mate 8 wird man als Liebhaber von Metall, Design und diesem gewissen „Premium Feel“ nicht enttäuscht. Nichts knarzt, nichts wackelt und das Gehäuse aus Aluminium fühlt sich einfach großartig an. Selbst mit seinen 6 Zoll großem Display ist mir das Mate 8 dank geringem Rahmen nicht zu groß. Das wird aber nicht jedem so ergehen, ich zumindest bin an Geräte dieser Größenklasse gewöhnt. Übrigens ist der Rahmen um das Display in Sachen Design mein absolutes Highlight am Mate 8. Die gesamte Front besteht fast nur aus dem Display und das hat für mich persönlich eine sehr futuristische Wirkung, die ich absolut liebe.

Display

Beim Display macht Huawei auch nicht viel falsch, zwar mag manch einer die FullHD Auflösung auf 6 Zoll etwas gering finden, im Alltag stört mich das Ganze aber nicht. Die Farben werden soweit auch ganz angenehm dargestellt, aber ich finde es fehlt dem Display ein wenig an Sättigung und Kontrast. Kurz gesagt: Keine wirklichen Schwächen, aber auch nichts wo man „Wow“ sagt.

Performance

Im Mate 8 fährt Huawei zum ersten Mal den hauseigenen Kirin 950 SoC auf. In der Vergangenheit fand ich die Kirin Serie nicht unbedingt ansprechend. Der 950 der unter anderem mit 4 Cortex A72 und 4 Cortex A53 Kernen aufwarten kann, sorgt im Mate 8 aber von Anfang an für ziemlich viel Dampf. Bisher war aber genau genommen immer die GPU eine große Schwäche der Kirin Serie. Wie es diesmal aussieht muss ich noch genauer testen.

Akku

Eigentlich ist es zu früh um hier voreilige Schlüsse zu ziehen, aber was das Mate 8 in den ersten Tagen geleistet hat ist mehr als vielversprechend. Zwischen 7-8 Stunden aktiver Nutzung waren bisher möglich, dabei habe ich den Akku noch nicht einmal vollständig leer laufen lassen. Kein Wunder bei satten 4000mAh.

Kamera

Mate-8-Kamera
Die Kamera hört sich auf dem Papier ganz gut an, machte jetzt bei den ersten Schnappschüssen aber bestenfalls brauchbare bis gute Bilder. Auf den ersten Blick keine Konkurrenz für z.B. das LG G4, aber auch hier braucht es einfach mehr Zeit um das zu prüfen.

Erster Eindruck

Das Mate 8 macht mir bisher auf jeden Fall sehr viel Spaß, vor allem durch das große Display und den langatmigen Akku. Ein ausführlicher Test folgt in den nächsten Wochen.

PS: Auch das Nexus 6P ist bei mir eingetroffen. Das schreit doch nach einem Vergleich.