Es ist alles nur die Cloud: Samsung entlarvte KI-Lüge von Google

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Es gibt keine reinen KI-Smartphones, gerade zu Beginn spielt sich noch sehr viel in der Cloud ab.


Samsungs Enthüllungen zur Galaxy S24-Serie und die Integration von KI-Funktionen, die auch auf älteren Chipsätzen laufen, werfen ein interessantes Licht auf die Bedeutung spezifischer KI-Chips in Smartphones. Während Google mit seinem Tensor G3-Chipsatz in der Pixel 8-Serie die KI-Fähigkeiten stark betont hat, zeigt Samsung, dass leistungsfähige KI-Anwendungen auch auf traditionelleren und sogar älteren Chipsätzen möglich sind.

Samsungs Ansatz zur KI

Samsung hat bewiesen, dass für die Implementierung fortschrittlicher KI-Funktionen nicht unbedingt ein spezialisierter KI-Chipsatz erforderlich ist. Mit der Galaxy S24-Serie, die Funktionen wie KI-Sprachmodelle von Google unterstützt, unterstreicht Samsung, dass auch ältere Standard-Chipsätze wie der Snapdragon 8 Gen 2 und der Exynos 2200 leistungsfähig genug sind, um anspruchsvolle KI-Anwendungen zu unterstützen.

Googles Marketingstrategie

Googles Marketing um den Tensor G3 hat vielleicht den Eindruck erweckt, dass ohne diesen speziellen Chipsatz fortschrittliche KI-Anwendungen nicht möglich wären. Die Entwicklungen bei Samsung könnten jedoch darauf hinweisen, dass Google die Notwendigkeit seines spezialisierten Chipsatzes überbewertet hat. Dies könnte zu einer Diskrepanz zwischen erwarteter und tatsächlicher Leistungsfähigkeit führen, insbesondere im Vergleich zu Konkurrenten, die ähnliche Funktionen auf breiterer Hardware-Basis anbieten.

Wettbewerbsfähigkeit und Konsumentenwahrnehmung

Für Konsumenten könnte diese Entwicklung bedeuten, dass sie beim Kauf eines neuen Smartphones mehr Optionen haben, als ursprünglich angenommen. Sie könnten von einem breiteren Spektrum an Geräten profitieren, die fortschrittliche KI-Funktionen zu verschiedenen Preispunkten anbieten. Dies könnte auch den Druck auf Google erhöhen, in Zukunft den tatsächlichen Mehrwert seines Tensor-Chipsatzes zu demonstrieren und vielleicht auch den Funktionsumfang und die Effizienz seiner KI-Anwendungen zu erhöhen.

Wichtiger wird die Hardware in den Smartphones dennoch, sagt zumindest Samsung im Hinblick auf die Galaxy AI für ältere Modelle. Obwohl ein großer Teil der KI-Funktionen derzeit noch in der Cloud berechnet wird, soll die Galaxy AI nur für Geräte angeboten werden, in denen die integrierte Hardware leistungsfähig genug ist. Das hängt mit der Zukunft zusammen, in der immer mehr der KI-Funktionen tatsächlich auf dem Telefon ausgeführt werden sollen.

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