Pablo Escobar war wohl der schlauere Geschäftsmann. Sein Bruder fällt eigentlich nur mit extrem skurrilen Geschäftspraktiken in der Smartphone-Welt auf.

Schon der weltweit berühmte Pablo Escobar hat Dinge gemacht, die man sich als normaler Mensch nicht vorstellen kann. Ein Teil seiner Familie macht heute weiter, nur in einem anderen Geschäftsfeld. Es geht nicht mehr um Drogen, sondern um goldene Smartphones. Die sogenannte Escobar Inc. bedient sich dabei bei bekannten Herstellern. Man „klaut“ deren Geräte, indem die Hardware von Samsung und Co. einfach einen anderen Anstrich bekommt und als Escobar-Smartphone verkauft wird.

Gegen Samsung verloren, jetzt ist Apple dran

Man hatte das in den letzten Monaten bereits mit faltbaren Geräten gemacht, darunter das Samsung Galaxy Fold. Natürlich gab es von Samsung eine entsprechende Klage und selbstverständlich hat Escobar Inc. verloren. Es ging aber eher um die Domain RIPSamsung.com. Noch skurriler: Escobar Inc. listet auf der eigenen Webseite laufende und beendete Gerichtsverfahren. Ist sonst nicht unbedingt ein Thema, womit Smartphone-Hersteller für sich werben.

Und die nächste (eingehende) Klage dürfte sicher sein. Nachdem man die Samsung-Produkte auch von der eigenen Webseite entfernte, muss das Geschäft irgendwie weitergehen. Jetzt mit dem aktuellen iPhone 11. Escobar Inc. nimmt sich das iPhone 11, womöglich gebrauchte Geräte, überzieht es mit Gold und verkauft es als Escobar Gold 11 Pro für nur 500 Dollar. Natürlich fehlt die passende RIPApple.com-Domain nicht.

Aber damit noch nicht genug, es wird noch verrückter.

Escobar: Ausgerechnet diese Familie fühlt sich bedroht

Escobars lebender Bruder Roberto verklagt Apple auf über 2,6 Milliarden Dollar, weil sein iPhone gehackt und seine Adresse veröffentlicht worden sein soll. Und das obwohl ihm Apple-Mitarbeiter erklärten, das iPhone sei das sicherste Smartphone am Markt.

Pablos Bruder hat bereits im April 2018 ein iPhone X gekauft und behauptet, das Sicherheitsversprechen sei schrecklich schlecht ausgefallen. Ein Jahr nach dem Kauf des X behauptet Roberto, er habe einen lebensbedrohlichen Brief von jemandem namens Diego erhalten, der sagte, er habe Robertos Adresse über FaceTime gefunden.

In den Dokumenten sagt Pablos Bruder, er müsse zu seiner Sicherheit umziehen und habe eine Menge Geld verloren, um seine Sicherheit zu verbessern … ganz zu schweigen von der emotionalen Belastung, die er infolge der Sicherheitsverletzung erlitten habe. Roberto behauptet, er habe vor dem Kauf des iPhone X mehrere Attentate in seinem Leben gehabt und das Telefon nur gekauft, weil ihm versichert worden war, dass seine Informationen vor Hackern sicher sein würden.

WTF?

TMZ

Denny Fischer

Gründer Smartdroid.de, bloggt seit 2008 täglich über Smartphones, Android und ähnliche Themen.

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