US-Konzerne sind in Europa ganz weit vorne bei der Nutzung deren angebotener Dienste aber beteiligen sich nicht an Kosten und treten komplett verschlossen auf. Das gefällt europäischen Internetkonzernen wie Telefonica, Telekom usw. natürlich mal überhaupt nicht, die jetzt in einem Brief an die EU mindestens Kostenbeteiligung am Netzausbau von Konzernen wie Google fordern, die in […]

 

US-Konzerne sind in Europa ganz weit vorne bei der Nutzung deren angebotener Dienste aber beteiligen sich nicht an Kosten und treten komplett verschlossen auf. Das gefällt europäischen Internetkonzernen wie Telefonica, Telekom usw. natürlich mal überhaupt nicht, die jetzt in einem Brief an die EU mindestens Kostenbeteiligung am Netzausbau von Konzernen wie Google fordern, die in Europa mehrere Milliarden Euro mit Werbung einspielen.

Des Weiteren sollen die komplett geschlossenen Dienste geöffnet werden, ähnlich wie das sogenannte Roaming bei Providern, sodass SIM-Karten Netz übergreifend auch im Ausland genutzt werden können. US-Konzerne hingegen öffnen sich außer für den Nutzer gar nicht und verstoßen teilweise gegen Datenschutzgesetze der EU, während europäische Konzerne an genau diesen Gesetzen scheitern eigene konkurrenzfähige Produkte zu entwickeln.

Aktuell kann ich mir nur schwer vorstellen, ob die EU tatsächlich US-Konzerne beispielsweise zu einem Netzausbau zwingen könnte. Mehr Offenheit nach außen für diverse Dienste ist sicherlich auch eine nette aber wohl kaum umsetzbare Forderung.

(via RP, Golem)

Denny Fischer

Gründer von SmartDroid.de, bloggt seit 2009 über die aktuellsten Technik-Trends. Schon immer an Technik interessiert, begann die Karriere mit eigenem Blog ab 2008 - nur ein Jahr später mit dem Fokus...

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