Nachdem Qualcomm mit dem Snapdragon 820 vorgelegt hat, liefert Samsung mit dem Exynos 8 Octa einen Konkurrenten aus dem eigenen Haus. Diesmal auch mit sogenannten „Custom Cores“, die CPU hat also ein eigenes Design und hat nicht einfach die standardisierte Architektur von ARM. In den vergangenen Jahren war genau das entscheidend für die Snapdragon-Prozessoren, die auf mehr Leistung und Effizienz getrimmt wurden, während andere Prozessoren einfach schon fertige CPU-Kerne integriert hatten.

Ob Samsung aber bei der Weiterentwicklung mit Qualcomm mithalten kann, werden wir wohl erst durch die finalen Smartphones des nächsten Jahres erfahren können. Jetzige Benchmark-Ergebnisse sind nicht auf die Nutzung im Alltag übertragbar. Anders als Qualcomm setzt Samsung weiterhin auf acht Kerne, davon vier Cortex-A53 von ARM (little) und die vier angesprochenen aus der eigenen Entwicklung (big).

Im Vergleich zum Exynos 7 Octa aus der Samsung Galaxy S6-Serie will Samsung 30 % mehr Power und 10 % mehr Effizienz gewonnen haben. Qualcomm verspricht uns da etwas mehr. Wir sind gespannt! Die Massenproduktion des neuen Chips beginnt noch in 2015.

(via BusinessWire, Anandtech)

Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.

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