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Facebook will mehr Nutzerdaten, WhatsApp-Gründer verabschiedet sich

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

Vor einigen Jahren wurde der Messenger-Dienst WhatsApp von Facebook übernommen, seither gibt es intern Streitereien im Umgang mit Nutzerdaten und nun den nächsten Super-GAU. Zumindest kann der Weggang von Jan Koum als solcher empfunden werden, denn der Mitbegründer von WhatsApp ist immerhin einer der brillantesten Köpfe der Tech-Branche. Er konnte einen Messenger für über eine Milliarde Menschen etablieren, ein beeindruckendes Lebenswerk.

Nun zieht sich Jan Koum zurück, kündigte er selbst per Facebook an. Über die Gründe dafür gab er keine Auskunft, die sollen aber laut Washington Post in erster Linie auf Streitereien mit Facebook beruhen. Facebook will mehr Daten, will mit WhatsApp natürlich auch irgendwann Geld verdienen. Mit einem solchen Produkt wie WhatsApp eines ist, wird nur über verwertbare Nutzerdaten Geld verdient.

Und da ist der Knackpunkt, WhatsApp hatte bei der damaligen Übernahme versprochen weitestgehend unabhängig zu bleiben. Daten mit Instagram und Facebook vermischen? Da hatte Jan Koum nie so richtig Lust drauf, auch Werbung in jeglicher Form lehnte er stets ab. Nach vielen Meinungsverschiedenheiten hat sich Jan Koum nun also für den Rückzug entschieden.

Und damit bleibt er nicht alleine, weitere langjährige Mitarbeiter wollen demnächst von Bord gehen. Sein Gründungspartner Brian Acton ging längst von Bord, war auch berühmtes „Mitglied“ der deletefacebook-Kampagne. [via FAZ]

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