Foldable oder Ultra: Was würde ich für 1.000 Euro kaufen?

Samsung-Galaxy-Z-Flip-5-Zelt

Foldable oder Ultra? Wer das coolere Telefon will, muss auf die bessere Kamera verzichten.

In einigen Preisklassen hat man heute nicht mehr nur die Wahl aus verschiedenen Herstellern, sondern auch die Wahl aus verschiedenen Smartphone-Modellen. Heute gibt es im Preisbereich von 1.000 Euro neben den Ultra-Smartphones einiger Marken auch die Falthandys von Motorola, Samsung und Co. Was würde ich bevorzugen?

Ich mag das kompakte Format der neuen Falthandys, die außerdem jetzt die großen Außenbildschirme haben. Die Qualität der faltbaren Bildschirme ist außerdem enorm gut, hier macht man zu „normalen“ Smartphones fast keine Abstriche mehr. Das ist ein Mehrwert gegenüber üblichen Smartphones, doch dadurch kommt auch ein Nachteil mit.

Motorola-Razr-40-Ultra-Test-3

Denn sehr viel Geld geht für die Bildschirme und das Scharnier drauf. Da muss auch aus Platzgründen an anderen Stellen gespart werden. Im Alltag macht sich dann bemerkbar, dass die Hauptkamera bei Galaxy Z Flip 5, Razr 40 Ultra und Co. ein sehr großer Kompromiss ist. Qualitativ gibt es heute vergleichbare Kameras bei normalen Smartphones schon im Preisbereich 350 – 500 Euro, aber hier zahlen wir mehr als 1.000 Euro.

Falten oder schöne Fotos: Es ist immer noch ein Kompromiss notwendig

Und so sehr ich den Faltmechanismus mag, er macht wirklich süchtig, das große Außendisplay ist im Alltag extrem praktisch, würde ich wohl eher zum Smartphone mit der besseren Kamera greifen. Und die bessere Kamera gibt es ganz eindeutig in den normalen Smartphones, die in dieser Preisklasse meistens ein Pro oder schon Ultra im Namen tragen.

In den vergangenen Jahren haben sich die Hersteller bei ihren Foldabe-Smartphones auf bessere Displays, größere Akkus und stärkere Chipsätze konzentriert. Eine gute Entwicklung. Ich hoffe, dass mit der nächsten Generation auch mal wieder an die Kamera gedacht wird. 1.199 Euro will ich nicht mehr für eine veraltete 12 MP Kamera zahlen, das hat man selbst bei Google schon vor drei Jahren begriffen.

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