Google will in Gmail seinen Nutzern mehr Privatsphäre ermöglichen, die Verbindung zu anderen Google-Diensten ist zukünftig eher optional.

Google hat seine Internetdienste schon immer sehr eng miteinander verknüpft, was für beide Seiten zwar Vorteile, aber natürlich auch Nachteile hat. Glaubt nur nicht, dass eure privaten E-Mails wirklich privat sind, wenn ihr diese über euer Gmail-Konto empfangt. Google will und kann unsere Daten analysieren. Zwar ist das einerseits viel Komfort, weil über diesen Weg bestimmte E-Mails erkannt werden, um Daten in andere Dienste zu übernehmen. Doch die Privatsphäre bleibt dabei auf der Strecke.

Zukünftig entscheidest du für Gmail: Komfort oder Privatsphäre

Wie eine neue App-Version von Gmail schon vorab verrät, will Google seinen Nutzern entgegenkommen und Opt-Out sowie Opt-In-Optionen integrieren. Über diese Funktion ist es dann möglich, die Verbindung von Gmail zu anderen Google-Diensten aufzuheben. Somit ist dann keine Personalisierung der anderen Dienste mehr möglich, jedenfalls nicht auf Basis eurer eingehenden E-Mails. Dafür analysiert Google eure Nachrichten nicht mehr, was ein Plus für Datenschutz und Privatsphäre bringt.

„Wenn Sie zustimmen, gewähren Sie anderen Google-Produkten Zugriff auf Ihre Google Mail-, Chat- und Meet-Informationen. Andere Google-Produkte verwenden diese Informationen unter ihren eigenen Bedingungen, z. B. die Google-Datenschutzrichtlinie. Abhängig von Ihren Einstellungen werden in einigen Google-Produkten möglicherweise Anzeigen angezeigt, die mit Ihren Informationen personalisiert sind, einschließlich Informationen, die Sie aus Google Mail, Chat und Meet teilen.“

Unter der Abschaltung leiden aber auch smarte Funktionen von Gmail. Somit wäre dann nicht mehr die Benachrichtigung priorisierter E-Mails möglich. Auch smarte Antworten stünden nicht mehr zur Verfügung. Eben alle Funktionen, für die Google eure Nachrichten analysieren, den Inhalt kennen und verarbeiten muss. Bis dato ist nicht bekannt, wann die entdeckten Neuerungen vorgestellt und Nutzern bereitgestellt werden.

via XDA

Denny Fischer

Gründer Smartdroid.de, bloggt seit 2008 täglich über Smartphones, Android und ähnliche Themen.

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1 Kommentar

  1. Endlich macht Google mal klar, dass sie persönliche Daten nicht klauen, sondern gegen Mehrwert ihrer Dienstleitungen kaufen.
    Leider gibt es in Deutschland keine mündigen Bürger mehr die das verstehen können, nur noch besorgten Wutpöbel.

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