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Google Babel: Intelligente Benachrichtigungen, Desktop-App und weitere Infos

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

google-babble

Google Babel ist als neuer Messenger von Google längst bestätigt, jetzt aber wollen wir den Dienst nutzen und natürlich seine Funktionen kennenlernen. Dabei helfen uns wiedermal die Kollegen von Droid-Life, die erneut ihre Quellen angezapft haben. Offenbar haben sie inzwischen recht gute Kontakte zum Suchmaschinenriesen, denn der neue Name Babel wurde von ihnen enthüllt und auch der neue Play Store zeigte sich erstmals in einem Video der Kollegen.

Babel ist eines der wenigen Google-Projekte, bei welchen mehrere Teams sehr eng zusammenarbeiten müssen. Hier müssen die Entwickler von Android, Chrome OS, iOS, Gmail und Google+ ihre Synergien nutzen, um diesen neuen Multi-Plattform-Messenger zu schaffen. Auch die Jungs von Google Voice müssen ran, denn dieser Voicemail-Service (leider US-only) wird wahrscheinlich in Babel integriert.

Besonders gut klingen die Infos zum Benachrichtigungssystem. Bisher war beispielsweise Google Talk immer nur auf dem Gerät aktiv, wo ihr den Messenger zuletzt benutzt habt. Schreibe ich also im Desktop-Browser damit, dann bekomme ich Benachrichtigungen am Smartphone erst, wenn ich das Gerät aktiviere. Das wird geändert. In Zukunft werden Benachrichtigungen an alle Geräte weitergeleitet, die mit Babel verbunden sind. Öffne ich dann eine neue Nachricht beispielsweise am Smartphone, werden die Benachrichtigungen für die entsprechende Nachricht bei allen anderen Geräten entfernt.

Auch alle laufenden Gespräche werden über alle Geräte synchronisiert und vorhanden sein. Genauso wie die Historie einzelner Unterhaltungen, welche bisher meines Wissens zumindest bei Google Talk in Gmail gesichert wird, in der App aber beispielsweise eben nicht eingesehen werden kann. Das hat man bei der Konkurrenz Facebook besser gelöst, woran sich Google für Babel offenbar orientieren wird. In Babel wird man in einem Chatfenster einfach in den bisherigen Gesprächsverlauf hineinscrollen können.

Wenn die Infos über die Apps stimmen, dann wird Babel in Gmail, Chrome, Chrome OS, Android und iOS integriert bzw. als App verfügbar sein. Bei Chrome handelt es sich dann aber um eine App, die auch ohne bzw. außerhalb des Browsers genutzt werden kann. Es ist also etwas mehr als eine einfache Web-App.

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(Bildquelle rabble)

6 Kommentare

6 Comments

  1. Pino

    10. April 2013 at 11:44

    Klingt für mich bisher trotzdem, wie ein 08/15 multimessenger, der auf vielen geräten verfügbar ist.

    bin gespannt wie das letztendlich in in android integriert wird und ob die ganzen anderen chats verschwinden. erledigt diese app den „aufräumprozess“ oder geht das nur per firmware update…

    für mich wird googles chat zeug erst dann nützlich, wenn das auch leute nutzen, und daran wird google hundert pro scheitern. aus zwei ganz einfachen gründen:

    1. es braucht ein alleinstellungsmerkmal, etwas was nur die app kann und wirklich nützlich ist, und keine andere. warum sollte man von whatsapp und facebook wechseln, wenn die das alle auch können.

    2. jeder muss es haben. es reicht schon wenn nur ein bis zwei leute im freundeskreis ein blackberry oder windowsphone nutzen und der ganze freundeskreis wird bei whatsapp bleiben, auch wenn es der eine oder andere ausprobieren wird. am ende kommt man wieder zurück zu facebook oder whatsapp, weil es nervt, dass man nur einen kleineren teil der leute erreicht.

    und das argument, dass es sich nicht lohnen wird für diese plattform apps zu machen, zieht nicht. auch wenn sie nicht weit verbreitet sind, sind es doch einige millionen nutzer. damit wird man sicher nicht so viel „gewinn“ machen können wie mit den anderen, aber millionen potenzielle user werden wohl ausreichen um portierungen zu finanzieren. außerdem tut man damit was für’s marketing, weil man damit werben kann, dass es für alle plattformen bereitsteht.

    • Jürgen Jirsa

      10. April 2013 at 12:16

      Allein schon weil die ganzen Chats von Google zusammen gefasst werden, ist diese Neuerung gut. Ich denke das Google hier schon gute Arbeit leisten wird. Das es von heut auf morgen nicht mit Whats App mit halten wird können, ist klar. Es wäre z.B. schon super, wenn es automatisch alle meine Kontakte hinzufügt, die Android nutzen und somit eine GMail Adresse haben. Das wären auf einen Schlag 2/3 meiner Kontakte.

      • Pino

        11. April 2013 at 02:14

        klar, ich begrüße den schritt auch, weil das bisherige zeugs für normaluser undurchschaubar ist und einfach amatuerhaft wirkt für ein software unternehmen. nur gleube ich kommt man zu spät. google hätte sich weniger mit nerdzeug beschäftigen sollen und früher auf den zug aufspringen sollen.

  2. jomein

    10. April 2013 at 13:01

    Eine der wichtigsten Funktionen (ich rede jetzt mal nicht von Sicherheit und Verschluesselung) ist der Sync, zwischen den verschiedenen Geraeten. Das ist eine feine Sache.

  3. Daniel Münch

    10. April 2013 at 13:07

    Da sind wir mal gespannt… Ich zumindest freu mich drauf.

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