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Google: Der mobile Datensammler

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Google sammelt Daten immer und überall, denn das ist der wirtschaftliche Kern des Unternehmens. Nicht weil Nutzerdaten direkt weiterverkauft werden, sondern weil für Google die Werbung ein wichtiger Faktor ist. Und gutes Geld bringt nur die Werbung, die gut zu den Nutzern passt und deren Interessen anspricht.

Eine Studie aus dem letzten Jahr vergleicht, wie oft Google neue Nutzerdaten von den Smartphones abfragt und wie das bei Apple im Vergleich aussieht. Google pingt auch im Ruhezustand die Geräte immer wieder an und erfragt diverse Faktoren – wie zum Beispiel den Standort der Nutzer.

Der Studie zufolge unterscheidet sich auch, was genau abgefragt wird. Bei iPhones steht vor allem Werbung im Vordergrund, bei Android Phones wird der Standort getrackt, Aktivitäten im App Store verfolgt, weitere Daten ordnen die Autoren der Studie dem Punkt „Device Uploads“ zu. Werbung wird vor allem im aktiven Modus abgefragt. Apple interessieren bei den iPhones vor allem die „Device Uploads“.

Werbung ist die treibende Kraft

Während Google alle möglichen Nutzerdaten gerne gewinnbringend verknüpfen will, ist das für Apple kein so wichtiger Punkt. Immer wieder wird Apple für durchschaubaren und sichtbaren Datenschutz gelobt, während Google und Facebook öfter für das Gegenteil in der Kritik stehen.

Preisgegebene Nutzerdaten bringen aber auch viele Vorteile, das werden inbesondere die Nutzer von Google Maps bestätigen. Eine derart genaue Stauvorhersage ist nur möglich, wenn viele Standortdaten der Nutzer verfügbar sind. Gleiches gilt für hilfreiche Informationen, wie zum Beispiel die Stoßzeiten für Orte.

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