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Google gibt Grund für Ende des Google Readers bekannt

Denny Fischer

Veröffentlicht

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Seit einiger Zeit ist nun bekannt, dass der Google Reader eingestellt wird. Der Feed-Reader hatte wesentlich mehr Nutzer, als wir selbst zuvor dachten, wie Alternativen wie Feedly erfreut bemerken. Doch warum wird der Google Reader zu Beginn des nächsten Monats eigentlich eingestellt? Eine Antwort auf diese Frage blieb uns Google eine lange Zeit schuldig, jetzt aber hat man sich endlich gegenüber der Wired geäußert, doch die Antwort ist wenig befriedigend.

So meint Richard Gringras, seines Zeichens Senior Director for News & Social Products bei Google, dass sich die Aufnahme von Nachrichten in den letzten Jahren einfach geändert hat, der Google Reader daher zu einer alten und ausgestorbenen Generation zählt. Der Grund ist also einfach, der Google Reader entspricht nicht mehr der heutigen Zeit, weshalb ihn Google in die ewigen Jagdgründe befördert.

As a culture we have moved into a realm where the consumption of news is a near-constant process. Users with smartphones and tablets are consuming news in bits and bites throughout the course of the day — replacing the old standard behaviors of news consumption over breakfast along with a leisurely read at the end of the day.

Und anstatt einer Weiterentwicklung gibt es nun Apps wie Google Currents, um Nachrichten zu konsumieren. Google macht also einen gewohnt harten Schnitt, ob es uns nun passt oder nicht.

[asa_collection items=1, type=random]Beliebte Tablets[/asa_collection]

(via 9to5Google)

13 Kommentare
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13 Comments

  1. peter

    6. Juni 2013 at 18:26

    Naja, dürftige Erklärung für einen selten dummen Schritt seitens Google.
    Manchmal hilft es, den Google-Campus zu verlassen und zu realisieren, dass die Welt außerhalb eines Gigabit-Hotspots doch nicht so tickt, wie Google das gerne hätte…

  2. Dirk

    6. Juni 2013 at 18:27

    Und genau diese Unberechenbarkeit in Bezug auf beliebte und gute Angebote läßt mich von Google abrücken, weil sie mir einfach nicht verläßlich genug sind. Meine gesamte Nachrichteninfrastruktur baut auf dem Reader auf – gäbe es keine Alternative wie Feedly, stünde nicht nur ich ziemlich blöd da.
    Was schalten sie als nächstes ab – das E-Mail Konto oder haben sie irgendwann keine Lust mehr auf Android und den Play Store (ich weiß, daß das jetzt ein wenig übertrieben ist)?

  3. Jakob Otto

    6. Juni 2013 at 19:01

    Prinzipiell hat Google ja recht, dass RSS nicht mehr unbedingt die „modernste“ Nachrichtenquelle für Konsumenten ist. Allerdings hat man leider den nicht zu unterschätzenden Teil der Blogger, Redakteure und sonstigen Medienschaffenden vergessen, für die RSS nach wie vor unersetzlich ist.

    • dennyfischer

      dennyfischer

      6. Juni 2013 at 21:13

      Glaube weniger RSS an sich ist das Problem, sondern die Art der Darstellung. Jetzt halt im Magazin, schön hübsch am Smartphone oder Tablet. Nutzt mir bei der Arbeit halt wenig, da ich da einfach ne schnörkellose Auflistung brauche, mehr nicht.

  4. Sascha Krähenbühl

    6. Juni 2013 at 20:40

    .. und wie funktioniert Google Currents? Richtig, über RSS-Feeds!

    • dennyfischer

      dennyfischer

      6. Juni 2013 at 21:12

      Gut, finde eher weniger die Technik dahinter ist veraltet, sondern die Art, wie man Beiträge liest. Offenbar sieht man die Leute ausschließlich nur am Smartphone oder Tablet sitzen, die ihre Feeds in hübschen Magazin-Designs zu sichen nehmen.

    • Michel

      7. Juni 2013 at 10:06

      Ja, das ist auch der Grund warum ich direkt beim Erscheinen (in den USA) auf Currents umgestiegen bin – bin aber auch kein Blogger. Trotzdem müsste Currents dann mehr Partner für Inhalte gewinnen – vor allem in Deutschland.

      Warum sich das nicht besonders ändern wird: Weil man unbedingt jeden zu Google+ bekommen möchte. Das erfährt man sogar noch mehr über den Nutzer als nur, was er liest. Daher läßt sich damit noch mehr Geld verdienen. Irgendwie muss man die unwilligen doch dazu bringen sich in (a)sozialen Netzwerken zu betätigen. Sei es durch bessere Nutzung von google Maps, Now, besseren Bildbearbeitungsfunktionen als in Picasa etc.

      Würde mich nicht wundern, wenn in 2 Jahren auch Currents und Picasa abgesägt werden.

  5. Andreas Pfaffinger

    6. Juni 2013 at 21:19

    Auch wenn ich mich unbeliebt mache muss ich sagen, dass google da zu 100% Recht hat. Bis auf die paar Blogger und Redakteure hatte der reader kaum Nutzer. Dass google die Ressourcen abzieht und in Dinge investiert die die Mehrheit interessiert ist mehr als nachvollziehbar. Ich finde es gut, dass google scheintote Projekte beendet anstatt sie für ein paar User künstlich am Leben zu erhalten.

    • dennyfischer

      dennyfischer

      6. Juni 2013 at 23:02

      Unbeliebt machste dich nicht, weils stimmt. Mit Endkunden verdient Google Geld, auf die müssen sich sich fokussieren, der Schritt ist daher schon logisch.

    • Gianni77

      6. Juni 2013 at 23:19

      Vielleicht hätte Google mehr tun müssen, damit es bekannter wird.
      Es war meine meist genutzte app und habe es auch “ nur“ von einem Blogger erfahren das es so etwas gibt.

      Naja, vielleicht kommt dafür doch was neues.

  6. FormelLMS

    7. Juni 2013 at 09:43

    Ich finde „ist halt nen altes Konzept“ nicht wirklich einen Grund. Da kommen keine Fakten sondern eben nur diese eine Behauptung.
    Naja, vielleicht gehöre ich auch nur zur alten Garde, denn ich vermiss das Ding schon, so wie es war.

    • dennyfischer

      dennyfischer

      7. Juni 2013 at 10:40

      Joa, der Grund ist ein wenig „uns ist nichts besseres eingefallen“ :D…

    • FormelLMS

      7. Juni 2013 at 10:42

      Jepp. „Uns ist nichts besseres eingefallen aber wir wollen trotzdem was dazu sagen, damit zumindest schonmal die ersten bedächtig abnicken und sagen: Achja, stimmt ja auch irgendwie“ :)

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