Google+: Insider berichten über das Ende als lebendiges Produkt

Vic Gundotra ist gegangen und Insider berichten ihr Wissen über Neustrukturierungen bei Google+ – Es kam aufgrund diverse Gerüchte nicht wahnsinnig überraschend, dennoch ist der Abgang von Vic Gundotra noch nicht so richtig greifbar für viele. Ein smarter Typ, der genau wusste, wie man Google-Produkte voranbringt und gut verkauft.

An seinem Abgang könnten erneut Pläne sein, die von der Chefetage kommen. Insider berichten gegenüber TechCrunch, dass Google+ in Zukunft nur noch als Plattform existieren, nicht mehr aber als Produkt mit Twitter und Facebook konkurrieren soll. Dafür werden Teams neu strukturiert, die Jungs für Google Hangouts  und Fotos sollen sogar zum Android-Team transferiert werden.

Vor allem wichtige und talentierte Leute sollen von Google+ abgezogen werden und woanders zum Einsatz kommen. Google will das Netzwerk quasi nur noch verwalten, so die Insider, doch der Konzern selbst bestreitet diese Informationen und bestätigt eine weiterhin unveränderte Strategie für Google+. Des Weiteren wird berichtet, dass Google+ Accounts in Zukunft für andere Google-Produkte keine Pflicht mehr sein werden.

Beispielsweise viele Fotofunktionen werden dann höchstwahrscheinlich von Google+ in die Google Kamera übernommen und dort weiterentwickelt. Schon bei Hangouts zeigt sich, dass Google den Desktop-Messenger deutlich mehr auf Mobilgeräte pushen will, weil dort die Zukunft liegt.

Google dementierte zwar das Interesse an WhatsApp, doch die Insider berichten, dass der misslungene Kauf für die neuen Pläne gesorgt hat. Google ging der größte Deal in dieser Branche durch die Lappen und ausgerechnet der größte Konkurrent war der Gewinner.

Wir sind gespannt, was da jetzt passieren wird.

(Quelle TechCrunch)

  • Le Brrrrr

    G+ kann sehr wohl mit Facebook konkurieren und diese Umstrukturierungen wirken falsch für mich. Ich glaube behaupten zu können, dass immer mehr Facebook User mit der Plattform unzufrieden sind. Wenn G+ zeigt wie es „richtig“ gemacht wird, dann könnten diese User durchaus zu G+ wandern, anstatt verloren zu gehen am Social Network Markt.

    Myspace war ja auch riesig und Facebook konnte mit einer besseren Plattform die User gewinnen.