Google transformiert seinen Kartendienst grundlegend und integriert Google Gemini 2026 direkt in die Maps-App. Damit entwickelt sich die Karten-App nur noch mehr zu einer echten Super-App, die immer mehr Möglichkeiten direkt selbst bietet. Die angekündigten Updates gelten als einer der bedeutendsten Sprünge der letzten Jahre, da es weit über die Funktionen herkömmlicher Navigationssysteme hinausgeht.
Dialog-Navigation und neue Hilfe für unterwegs
Mit dem Einzug von Gemini lässt sich Google Maps künftig intuitiv per Sprache steuern. Während der Fahrt können Nutzer gezielte Anfragen stellen, etwa nach Parkplätzen suchen oder Restaurants entlang der Strecke finden. Der Clou: In einer einzigen Anfrage lassen sich gleich mehrere Details hinzufügen, ob das Restaurant etwa zu einer bestimmten Zeit geöffnet hat, vegane Optionen anbietet und eine rollstuhlgerechten Zugang. Man muss das nicht mehr alles einzeln abfragen.
Auch die Organisation des Alltags wird integriert: Per Sprachbefehl lassen sich Termine im Kalender hinterlegen, Notizen erstellen, in den eigenen E-Mails recherchieren. Zusätzlich vereinfacht Google das Melden von Verkehrshindernissen wie Unfällen oder wetterbedingten Störungen wie Überschwemmungen, was durch Gemini ebenfalls mündlich möglich ist.
Der Rollout dieser Funktionen begann laut Google bereits Ende 2025 für Android und iOS in den Regionen, in denen Gemini bereits zur Verfügung steht. Diese Neuerungen werden auch in Android Auto landen, dort kommt Gemini gerade zunehmend bei deutschen Nutzern an und sie zeigen sich begeistert von den neuen Möglichkeiten.
Neue Wegführung macht es einfach: Das Ende der „in 50 Metern“-Ansagen
Eine wesentliche Neuerung betrifft die visuelle Wegführung. Anstatt sich lediglich auf Distanzangaben wie „in 200 Metern abbiegen“ zu verlassen, nutzt Maps künftig markante Orientierungspunkte. Das System weist dann beispielsweise an, hinter einem spezifischen Restaurant oder einem bekannten Geschäft abzubiegen. Diese Funktion greift auf aktuelle Street-View-Daten sowie Informationen zu rund 250 Millionen Orten zurück. Das startet jedoch erst in den USA, später dann global.
Parallel dazu wird Google Maps proaktiver. Die Software kann nun vor Staus oder Sperrungen warnen, selbst wenn keine aktive Routenführung gestartet wurde. Diese intelligenten Benachrichtigungen starten jedoch ebenfalls zuerst in den USA. Hierfür gibt es bereits im Vorfeld einige Kritik, denn Nutzer befürchten, dass die App nun ungewollt häufiger klingelt.
Intelligente Kamera-Suche und Spurführung
Durch die Funktion „Lens built with Gemini“ wird die Kamera des Smartphones zum Informationswerkzeug, jetzt auch direkt in Google Maps erreichbar. Richtet man die Handykamera auf ein Gebäude oder ein Lokal, liefert die KI Details zur Atmosphäre oder empfohlene Speisen direkt im Bild. Google peilt einen globalen Rollout an.
Zudem erhält das System in Fahrzeugen mit Android Automotive eine optimierte Spurführung, bei der die künstliche Intelligenz den Fahrer noch präziser unterstützt.
Google Maps und Gemini verschmelzen noch stärker
Die nächsten gemeinsamen Integrationen von Gemini und Google Maps kündigten sich bereits früh in 2026 an. So soll die Maps-App einen eigenen Chip für „Ask Maps“ erhalten. Dabei kann der Nutzer über eine prominent platzierte Taste direkt Gemini zu Google Maps befragen. Die Ask-Features, gestützt durch Gemini, werden gerade auch in Google Home, Fotos und anderen Apps integriert.

Außerdem wird man in Gemini bald auf einzelne Kartenbereiche aus Google Maps zugreifen können. Dann ist es nicht mehr notwendig, Orte oder Gegenden zu beschreiben, man kann sie direkt auf der Karte wählen und die KI dazu befragen. Denkbar sind alle Fragen, auch solche: „Ist es in dieser Gegend sicher, abends zu spazieren?“

Neuer Energiesparmodus zuerst für Google Maps
Eine weitere Neuerung in Android, die zunächst nur für Google Maps angeboten wird, ist ein neuartiger Energiesparmodus. Dabei wird die Darstellung auf eine monochrome Ansicht gewechselt und die grafischen Elemente werden auf ein Minimum reduziert. In Google Maps reicht es aus, während der Navigation die Einschalttaste des Smartphones zu drücken, um diesen Modus zu aktivieren.

Neuer Transit-Modus für Android kommt
Nicht direkt mit Google Maps hängt der neue Transit-Modus für Android zusammen. Dabei kann sich das Android-Smartphone automatisch anpassen, wenn der Nutzer mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist. Erkennt das Android-Gerät die Fahrt im Bus oder Zug, werden automatisch Einstellungen aktiviert, die der Nutzer vorher festlegte, zum Beispiel der Wechsel in „Nicht stören“. Noch ist unklar, wann dieses Feature an den Start geht.

Jetzt mal ehrlich.
könntet ihr in Zukunft die Information, dass es Features noch NICHT oder überhaupt nicht nach Deutschland schaffen?
ich lese mittlerweile kaum noch einen Artikel von euch.
ich sehe ständig „diese geile neue Funktion“.
dann lese ich den kompletten Artikel, nur um am Ende zu erfahren, dass dies nicht in Deutschland verfügbar ist.
was interessiert mich dann diese neuen Features?
also bitte dies Info direkt am Anfang des Artikels.
aber eure Intention ist ja klar, ihr wollt offensichtlich nur lesezeit eurer Artikel.
wenn sich das in Zukunft nicht ändert, dann kommt eure Seite bei mir auf die Blacklist.
* könntet ihr in Zukunft die Information, dass es Features noch NICHT oder überhaupt nicht nach Deutschland schaffen, am Anfang des Artikels schreiben
Es ist halt immer so, dass erst USA und dann anderswo. Sind halt amerikanische Produkte. Aber Google macht selten konkrete Angaben, die kann ich mir ja auch nicht aus dem Finger ziehen. Selbst wenn ein globaler Rollout angekündigt ist, dann kann es Monate dauern, bis es überall verfügbar ist – siehe etwa Gemini auf Android Auto.
Energiesparmodus in schwarz weiß ist auf dem Pixel 10 auch schon in Deutschland dauerhaft verfügbar
Muss man das noch irgendwo aktivieren oder ist es wieder mal nur für Pixelgeräte?
schon mal drüber nachgedacht, dass all diese „tollen“ Features auch heißt, dass immer mehr Daten gesammelt werden, die falls nötig direkt an zunehmend autokratische US Behörden weitergeleitet werden (können)? Wir steigen nach und nach auf open source um…get the hell out of US tech…..
Ist noch mehr überhaupt möglich?