Vor inzwischen drei Jahren zu dieser Zeit hätte ich wohl kaum vermutet, dass die Menge an Videotelefonaten, die ich so in der Woche im Schnitt führe, bald drastisch steigen wird. Vielleicht gab es zwischendurch mal Trends, in denen eine Software dafür gerade etwas beliebter als die anderen war, aber ein so richtig konnte keine eine Monopolstellung aufbauen können.

Zwar ist Konkurrenz prinzipiell etwas Gutes, kann im Alltag aber auch zu weniger Komfort führen – zum Beispiel, wenn man zwischen zwei Meetings schnell von der einen in die andere Software wechseln muss. Praktisch für Endverbraucher ist daher, wenn die Dienste wenigstens miteinander kommunizieren können.

Zwei oft genutzte Vertreter der Videotelefonatbranche wachsen bald etwas zusammen: Google Meet und Zoom. Um die Vorfreude gleich etwas zu dämpfen: Vorerst ist das wohl auf geschäftliche Konferenzsoftware (Stichwort: Zoom Rooms) beschränkt. Google erklärt das im eigenen Cloud-Blog so:

Zum Start wird Zoom Interoperabilität auf allen ChromeOS-basierten Meet-Geräten unterstützt, weitere Produkte werden im Laufe der Zeit folgen. Google Meet Interoperabilität wird für alle Zoom-Rooms auf allen Plattformen unterstützt. Administratoren werden in der Lage sein, Interoperabilität für registrierte Geräte in ihrer Organisation zu aktivieren und vertrauenswürdigen Geräten die Teilnahme an plattformübergreifenden Anrufen ohne Anklopfen zu ermöglichen.

Letztes Jahr hat Google wohl schon einen Schritt auf Cisco zugemacht, um WebEx und Google Meet miteinander kommunizieren zu lassen.

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