„Find my Device“ hat von Google inzwischen einen deutschen Titel erhalten, doch die grundlegende Funktionsweise wurde bereits seit einer Weile nicht mehr angefasst. Praktisch ist diese Android-App im Ernstfall dennoch, wenn ihr mal ein Gerät verlieren oder zumindest nicht sofort wiederfinden solltet. Ist ein Gerät von euch gar nicht wiederzufinden, lässt es sich aus der Ferne sogar komplett löschen und zurücksetzen. Inzwischen sind sogar Bluetooth-Geräte wie Kopfhörer auffindbar.

Für die Zukunft ist denkbar, dass Google an einem eigenen Suche-Netzwerk arbeitet. Dann könnten verlorene Geräte mithilfe der Geräte anderer Nutzer gefunden werden, wofür auch lokale Verbindungen außerhalb eurer eigenen Reichweite zum Einsatz kommen. Samsung und Apple haben derartige System bereits am Start, beispielsweise für deren Smart-Tags. Das funktioniert anonym, abgesichert und ohne Auswirkungen auf den Akku.

App findet auch Bluetooth-Geräte in eurer Nähe

Find my Device kann heute schon folgendes, wofür das gesuchte Gerät außerhalb der Bluetooth-Reichweite unbedingt eine Internetverbindung haben muss:

  • Dein Smartphone, Tablet oder deine Smartwatch auf einer Karte sehen.
  • Geräte lassen sich auch drinnen finden dank Indoor-Karten großer Gebäude.
  • Mit Google Maps zu deinem Gerät navigieren, welches verloren gegangen ist.
  • Einen Ton in voller Lautstärke wiedergeben, um Geräte in der Nähe schneller zu finden.
  • Daten vom Gerät löschen oder es sperren, um auf Nummer sicher gehen zu können.
  • Netzwerk- und Akkustatus aus der Ferne einsehen.
  • Diverse Details zur Hardware einsehen.

Google bietet seine Lösung kostenlos für eigentlich alle aktuelleren Android-Geräte mit vorinstallierten Google-Diensten und Google Play Protect an. Man muss also nicht zwingend ein Google Pixel besitzen, obwohl die App direkt von Google stammt.

Preis: Kostenlos

Wer gute alternative Lösungen kennt, teilt uns diese bitte in den Kommentaren mit!

Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.

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