Google steht auch oft genug in einem schlechten Licht, der Konzern beendet gerne Dienste und Angebote schnell. Oder zumindest hin und wieder überraschend. Das gilt auch ein Stück weit für Museletter, das nach nur drei Monaten wieder beendet wird. Es handelt sich nicht gerade um einen großen sowie weltweit beachteten Dienst und war ohnehin nur ein experimentelles Area 120-Projekt.

Dennoch ist es schon interessant zu sehen, dass viel Mühe, Arbeitszeit und Geld in ein Projekt gesteckt wird, das dann geradeso eine Quartalsabrechnung schafft. Überraschend ist in diesem Fall nicht unbedingt das Ende des Experiments, sondern wie schnell es dann doch gekommen war. Jedenfalls von außen betrachtet. Es fehlen natürlich die Hintergründe, warum Museletter so schnell in die Geschichte einging.

Ein Dienst, der keine Zeit zu leben hatte, wollte Kunden mehr Zeit einräumen

9 Mitarbeiter listet Museletter bis hierhin. Und kurios ist auch, dass ausgerechnet eines der Missionsziele war, „Autoren und Experten mehr Zeit zu geben, um Ideen zu entwickeln, Kreativität zu fördern und eine Gemeinschaft um ihre Arbeit herum aufzubauen“. Zeit, die Museletter selbst nicht hatte.

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