Google: Neue Tiefschläge für Stadia, aber nicht nur

Stadia Head

Stadia Controller und App.

In den letzten Wochen haben sich wieder ein paar Neuigkeiten rund um Stadia angehäuft, leider aber erneut nicht ohne schlechte Nachrichten.

Was ist bei Stadia eigentlich los? Das fragen wir uns schon länger, denn der Streaming-Dienst von Google steht nicht nur unsererseits in der Kritik. Wobei eher Google in der Kritik steht, weniger das Angebot selbst. In den letzten Wochen haben sich wieder ein paar Neuigkeiten rund um Stadia angehäuft, leider aber erneut nicht ohne schlechte Nachrichten.

Xbox Cloud Gaming stiehlt Stadia die Vorteile

Jetzt kann man wieder sagen, dass ich gerne auf Stadia rumhacke. Aber nicht mal die, die mir das gerne vorwerfen, sehen in Stadia noch eine glorreiche Zukunft. Was Stadia in diesen Tagen richtig schmerzen dürfte, ist der Wegfall eines sehr starken Vorteils. Denn auch Xbox Cloud Gaming erlaubt jetzt Maus und Tastatur.

Für Stadia schrumpfen die Vorteile, die man eine Zeit lang gegen die bekannteren Namen hatte. Dazu gehörte zuletzt außerdem die Verfügbarkeit auf Smart-TVs von Samsung. Xbox legt auch bei diesem Thema nach und will direkt auf TVs von Samsung zur Verfügung stehen.

Spiele kommen nicht: Google liefert selbst weitere Enttäuschungen

Nicht nur das Angebot an Spielen hängt hinter den Versprechungen hinterher. Es kommt auch immer mal wieder vor, dass angekündigte Titel gar nicht für Stadia erscheinen. Soll wohl bei „The Quarry“ der Fall sein, was eigentlich mal als großer Titel für Stadia geplant war. Jetzt kommt das Spiel nicht später, sondern wahrscheinlich gar nicht.

Das Spiel war mal als „Signature-Release“ für Stadia geplant. Die ursprünglich angekündigte Partnerschaft mit den Entwicklern des Titels ist wohl durch das Ende der eigenen Gaming-Studios gestorben. Eine weitere bittere Pille. „High on Life“, ebenfalls nicht für Stadia erschienen, war ursprünglich genauso als fetter Stadia-Titel geplant.

Stadia: Neue Demo zeigt, wie genial es eigentlich ist

Capcom hat eine Demo für Resident Evil Village über Immersive Stream bereitgestellt. Das ist bekannterweise die Technologie hinter Stadia, die Google jetzt zunehmend als White-Label für Unternehmen bereitstellt. Um zum Beispiel Demos der eigenen Spiele per Stream anzubieten. Man sieht dadurch mal wieder, wie genial Stadia eigentlich ist.

Ich muss mich nur auf die Webseite zur Demo durchklicken und kann direkt auf meinem Macbook Air ins Spiel eintauchen. Kein Download, keine Installation, kein Controller notwendig.

Was man beim Einsatz von Immersive Stream allerdings auch sieht, ist das fehlende Stadia-Branding. Man nutzt dieses Business-Angebot tatsächlich nicht, um Stadia zu bewerben.

Gaming-Chromebooks: Stadia ist nicht alleine

Eigentlich fokussiert sich Google bei seinen Produkten auf sich selbst und holt andere erst später ins Boot. Bei Chromebooks ist das gerade anders. Es gibt zum Beispiel einen Testlauf für Steam. Außerdem werden für Gaming markierte Chromebooks neben Stadia auch GeForce Now ab Werk vorinstalliert haben.

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