Wie durch ein sogenanntes Teardown der Google-App bereits ein paar Tage vorher bekannt geworden war, kann der VPN-Dienst von Google auf Android-Geräten jetzt noch mehr. Diesmal geht es darum, wie der VPN im Zusammenspiel mit einzelnen Android-Apps funktioniert. Nutzer können nämlich bestimmte Apps für die VPN-Verbindung ausschließen. Hierfür ist der Bypass neu, der seit wenigen Tagen bei den ersten Nutzern mit Android-Geräten zur Verfügung steht.

Google bietet seit geraumer Zeit ab dem zweitteuersten Paket von Google One einen VPN-Dienst an. Inzwischen sind VPN-Angebote auch bei „normalen Nutzern“ angekommen. Neue Anbieter sprießen aus dem Boden wie Unkraut, die Auswahl ist riesig und längst maximal undurchsichtig. Google bietet den Vorteil, mehrere attraktive Dienste (Cloudspeicher & mehr) in einem einzigen Abonnement zu vereinen. Außerdem ist der VPN von Google One nahtlos in Android integriert. Alles in einem Paket, damit will Google glänzen.

VPN von Google soll mit mehr Funktionen konkurrenzfähig werden

Google integriert mit dem neusten Update die Möglichkeit, dass Apps die VPN-Verbindung umgehen können. Hierfür erarbeitete man einen sogenannten Bypass, der vom Nutzer frei konfigurierbar ist. Wie das dann aussieht, zeigt unter anderem der folgende Screenshot von den 9to5Google-Kollegen aus den USA. Jederzeit könnt ihr Apps dem Bypass hinzufügen oder aus dieser Liste der Ausnahmen entfernen.

Weiterhin gilt nämlich für uns, dass wir für diese Funktionen lediglich Vorfreude entwickeln können. Google bietet seinen VPN noch nicht in Deutschland an. Das entsprechende Google One-Paket (200 GB, ab 2,99 Euro) kommt hierzulande noch ohne diesen Zusatz aus. Es ist leider nicht mal ein Zeitplan öffentlich, wann das VPN via Google One international verfügbar sein könnte.

Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.

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