• Google Pay soll die digitale Geldbörse für alle werden.
  • Kryptowährungen bringt man dafür auch ins Spiel.
  • Die Idee der Plex-Konten ist hingegen Vergangenheit.

In den letzten Monaten und Jahren war die Richtung von Google Pay nicht ganz klar. Erst war es nur Mittel zum Zweck, damit wir kontaktlos bezahlen können. Später wurde es in den USA ein umfangreiches Tool, um die eigenen Finanzen im Blick zu haben. Jetzt soll ein neuer Plan umgesetzt werden, nachdem Google die Idee einer eigenen Karte inkl. Bankkonto verworfen hat.

Google plane aus Pay eine „umfassende digitale Geldbörse“ zu machen. Google wolle nun „das Bindeglied für die gesamte Consumer-Finance-Branche werden“, so ein neuer Bericht bei Bloomberg. Das beinhaltet auch die Aufnahme von Kryptowährungen. Hierfür sind Partnerschaften mit Coinbase und BitPay vorgesehen, wie man bei den Kollegen schon weiß.

Google Pay will Krypto-Assets in digitalen Karten speichern können

Eine offizielle Ankündigung gibt es hierfür nicht. Aber offizielle Aussagen, die ganz klar in diese Richtung gehen. Google schaue sich Kryptowährungen ganz genau an und will in diesem Gebiet mitmischen, wenn die Nachfrage entsprechend groß ist. Derweil hat man bei Google eingesehen, dass die Pläne von Plex-Konten ein Fehler waren. Man wolle keine Bank sein, wird ein Sprecher zitiert.

Google scheint sich jedenfalls für Google Pay neu zu orientieren. Ich denke, man sollte sich hier auf die wesentlichen Dinge konzentrieren, die ein Google-Kunde von seinem Android-Smartphone erwartet. Dazu gehört ein Wallet, welches sich für sämtliche Karten eignet, aber in Zukunft natürlich auch für Kryptowährungen.

Ich hoffe nur, dass alle Pläne, die man umsetzt, auch irgendwann mal in Deutschland ankommen. Bei der neuen App mit Geld-Statistiken, Freunde-Funktionen und weiteren Features, erstreckt sich die Wartezeit bereits auf über ein Jahr.

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Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.

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2 Kommentare

    1. Das hat mit neuen PSD2 Verfahren zu tun. Die Umsetzung dauert bei den Luxemburger Bank lange. Zudem werden (leider) Apple Nutzer priorsiert.

      Laut ING- Mitarbeiter soll es für ING Kunden mit der neuen App bzw Update dieses Jahr kommen.

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