Google hat Fortschritte mit seinen Weiterentwicklungen gemacht. Der Wechsel auf einen neuen Bildsensor inklusive neuer Prozessorplattform war notwendig. Das unterstreichen weitere Testergebnisse.

Google hat das Kamerasetup von Pixel 6 und Pixel 6 Pro im Vergleich zu den Vorgängern endlich überarbeitet. Besonders bei der Hauptkamera gab es einen riesigen Sprung. Aber kann der Konzern damit wirklich punkten und auch in berühmten Kamerabenchmarks wie DXOMARK überzeugen? Ja und nein. Den Sprung in die Top 5 verfehlt das Pro-Modell tatsächlich nur sehr knapp. Das Pixel 6 ist dafür aber noch recht nah dran. Echte Unterschiede zwischen beiden Geräten gibt es ohnehin erst ab einem 4x Zoomlevel.

Neuer 50 Megapixel Bildsensor wird gut genutzt

Interessant ist dabei, dass Google die mit günstigsten Smartphones in der aktuellen Top 10 bietet. Dafür gibt es ein paar kleine Defizite. Wozu einerseits der nicht so weite Ultraweitwinkel gehört und dessen nicht so atemberaubende Bildqualität. Aber auch, dass man den Effekt für Portraits nicht in der Vorschau sehen kann, bemängeln die Kollegen. Außerdem sind die Profis der Meinung, dass bei Gruppenaufnahmen der Hintergrund schnell verschwommen ist, das Bildrauschen bei Lowlight und Indoor zu schnell auftritt und das künstliche Bokeh leider weiterhin Fehler in der Kantenerkennung aufweist.

Google ist ein großer Sprung gelungen

Für das Google Pixel 6 attestieren die Tester die beste Performance in seiner Preisklasse. Ein „herausragender Performer“, so der Titel des Testbeitrags. Für das Pixel 6 Pro und auch das Pixel 6 heißt es außerdem, dass im Bereich der Bildqualität ein großer Sprung gelungen ist. Gerade in vielen Details waren die Google-Handys der letzten Jahre nicht mehr auf Niveau der Konkurrenz. Aber sie waren stets sehr gut und brachten immer eine sehr stabile Leistung. Man scheint sich intern auf Fortschritt geeinigt zu haben, der auch eine neuere Hardware erforderte.

Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.

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